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Istuti - Danke auf sinhala, der Sprache der
Ceylonesen. «Wir haben selten glücklichere Menschen gesehen als die Familien, die so bald
nach der furchtbaren Katastrophe wieder ein Dach über dem Kopf haben und die
nun wieder mit dem ,normalen Leben' beginnen können. Die Hilfe hat sie nicht
nur im Moment ermutigt, sondern auch die Kraft gegeben, wieder positiv in
die Zukunft zu schauen. Das alles war und ist möglich, weil wir Spender
hatten, die ohne zu zögern geholfen haben. Wir können mit Freude berichten:
Die Skeptiker und Ungeduldigen waren im Unrecht. Freilich ist noch längst
nicht alles im Lot, aber im Detail gibt es viele Erfolge, die uns weiterhin
motivieren.» Carl-Heinz Beier und Marita Messmer-Beier
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Ukumenika (2. v. l.) verlor wie viele Haus und Einkommen. Ihre Tante hatte
jedoch auf dem Grundstück ein renovierungsbedürftiges Gebäude, dass sie
ihnen sofort zur Verfügung stellte. Das Paar schaffte so in wenigen Monaten
ein neues Zuhause und schuf sich eine Existenzgrundlage, indem sie im
vorderen Teil des Gebäudes ein kleines Geschäft einrichteten. Die CHD
überstützte die Eigenrenovierung des Hauses und gab das Startkapital für das
Ladengeschäft.
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11 Personen, eine ganze Familie, drei Generationen wohnen in diesem Haus,
das speziell durch die Spenden einer deutschen Familie errichtet werden
konnte.
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| In der von uns in Matara unterstützten Schule hat die Eigenleistung die Schäden weitgehend beheben können. Zwischen beiden Bildern liegen acht Monate. Beweis genug, dass die betroffenen Bewohner oder die Menschen in den Organisationen und Einrichtungen sich keineswegs nur auf fremde Hilfe verlassen, sondern tatkräftig angepackt haben. Freilich war das Geld, dass sie bekamen, eine notwendige Hilfe, um das Material zu beschaffen. |
Die Bauarbeiten gehen weiter, längst ist noch nicht alles wieder
hergestellt. Auch sind die Unterrichtsmittel - zu denen auch in Sri Lanka
längst der Computer gehört - wieder auf dem Stand, dass moderne Ausbildung
möglich sind. Was wichtig ist, denn man kann auf den Bau einer Mauer warten,
aber die Lebens- und damit auch die Schulzeit schreitet nun einmal fort. |
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| Dieses Haus, älter, renovierungsbedürftig, aber mit guter Substanz, wurde von einem deutschen Großspender "gekauft", damit eine Familie sich dort wieder ansiedeln kann. Wir besichtigen Haus und Grundstück. Klar, es gibt noch einiges zu tun, aber der Anfang ist optimal. Von diesem Level an kann es peu a peu weiter gehen. |
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Eines der Häuser, die speziell mit Remscheider Spenden aufgebaut wurden. Es
liegt zwischen der Eisenbahnlinie und einem Kanal, weswegen ein Steg gebaut
werden musste, um das Material heranzuschaffen. Die Familien, die
Remscheider Spendengelder erhielten, sind in intensiven Gesprächen vor Ort
und vor allem auf Grund aktiven Rats und Hilfe vertrauenswürdiger Personen
vor Ort ausgewählt worden. In diesem Haus werden nun sieben Personen leben.
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| Die Szene macht klar, aus welchen provisorischen
Verhältnissen die Menschen nun wieder in die "Normalität" zurückkehren
können, wenngleich innen auch noch ein wenig kahl. Aber das kommt noch.
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Im Mai noch im Rohbau, im August bereits fertig und die ersten Blumentöpfe
sind auch schon da. Große Freude herrscht, dass nun wieder die eigene Welt
einen festen Platz gefunden hat. |
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| Eines der ersten neu aufgebauten Häuser. Die Frau hat
während des Tsunamis einen Gehirnschlag erlitten und wurde unter
dramatischen Umständen nach Colombo in ein Krankenhaus gebracht. Dort konnte
sie trotz der Verzögerung des Transportes so behandelt werden, dass keine
Schäden verbleiben. Sie zeigt uns die Röntgenaufnahmen: so gesehen kann sie nun
einen zweiten und dritten Geburtstag feiern.
Zur Begrüßung gibt es eine jener köstlichen frisch aufgeschlagenen
Kokosnüsse, deretwegen man sofort wieder die Koffer packen und nach Sri
Lanka reisen könnte ... |
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Um ein "guter Mensch" zu sein, zieht man sich eine Mönchsrobe über, studiert
und betet, lächelt und strahlt Güte aus, und die Welt wird wieder heile.
Kann sein, dass dies im Märchen so ist, in der Realität sieht
"Barmherzigkeit" oft genug nach einem Buchhalter-Job aus. Zwei der vielen
Mönche in Thelwatte (bei Ambalagoda), die sich intensiv um das
CDH-Bauprojekt kümmern. Hier werden gut drei dutzend Häuser erbaut, für die
Ärmsten der Armen, wiederum mit Schwerpunkt junge Familien.
Zusammen mit den Mönchen haben wir die Familien ausgesucht, die nun bald die Häuser beziehen können. Die Koordination zwischen dort und Deutschland läuft über Bimal, unseren unermüdlichen und äußerst gewissenhaften, zuverlässigen Projektleiter in Sri Lanka. Die Mönche hatten bald nach dem Tsunami auf einem gar nicht so großen Gelände um die 5.000 Obdachlose vom nahen Strand beherbergt - und versorgt !!! Denn die Tempelanlage liegt auf einem kleinen Hügel und war somit eine Insel im Wasserchaos. |
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Häuser sind das eine, Werkzeuge oder Darlehen bzw. Zuschüsse für die Existenzgründung das andere. Auf diese Art und Weise fördern wir schwerpunktmäßig junge Familien, um ihnen die Selbständigkeit zu ermöglichen. Wohnen und Beruf "unter einem Dach", auf dem gleichen Grundstück, sind in Sri Lanka optimal, denn die meisten verdienen ihr Geld als Handwerker oder mit Handel. Es gibt an den Küsten nur relativ wenige landwirtschaftliche Betriebe. Freilich ist Fischfang für viele tausend Familien die Lebensgrundlage, manche verdienen ihren Lebensunterhalt in Kokosplantagen. Die Jobs in modernen Dienstleistungsbetrieben oder Institutionen sind knapp, beim "Staat" kommen die wenigsten unter - und wenn, dann meist nur mit qualifiziertem Studium bzw. Ausbildung. Aber exakt das ist ja der Mangel bzw. der negative Kreislauf, den wir ständig durchbrechen: kein Geld, kein Haus, kein Job, keine Ausbildung. Ergo sagen wir: Hilfe zu Haus und Job, daraus ergibt sich Bildung und Ausbildung, die wiederum ermöglicht, sich aus der Hilflosigkeit zu befreien. Wir tun dies im Bewusstsein, keine Berge versetzen zu können, aber ganz nett hohe Hügel. Oder im Schreinerjargon ausgedrückt: ja, sie sind schon ganz mächtig, die Bretter, die wir bohren. |
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| Was Hilfe bewirkt, warum Spenden sinnvoll und nützlich sind, beweisen diese beiden Bilde wohl eindringlich. Das "Wohnzimmer" von Malika - hier mit zwei ihrer Söhne - im Januar 2005, ein Monat nach dem Tsunami. Und unten das Wohnzimmer heute, in einem durch die CDH finanzierten, von den Bewohnern selbst gebauten Haus. Und für die selbständige Arbeit (in diesen Orten ist kaum bezahlte Arbeit zu finden) kommen nun Werkzeuge gerade recht. | |||||
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Auf Wiedersehen |
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[nae va ta ha mu ve mu] |
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