aktiv-logo-klein.jpg (3314 Byte)
zweiter Rep. neu
Aufbau
Bilder
Aufbau
Remscheid
Foto-Ausst.
erster Report
Zukunft
Die Welle
Dankeschön !
Presseecho
Konkrete Hilfe
Hausbau
Dilemma
Erste Projekte
Cronenberg
Cronenberg 06
Solingen
Solinger Sport
Barmen
Info-ABC+News
Start-up-Projekt
Patenschaft
Portrait CDH
Karten 
Danke 
Home

 

30x30-ring.jpg (450 Byte)Das zweite
  Benefizkonzert fand
  am 7. Januar 2006
  statt.

. 10x10-gelb.jpg (287 Byte)

«Cronenberger, das war großartig, was Ihr auf die Beine gestellt habt !»

Normalerweise ist es der Alptraum von Veranstaltern: zu vielen Dutzend stehen die Menschen vor dem Saal und können nicht rein. Gestern jubelten alle darüber. Denn was die Cronenberger Woche, örtliche Wochenzeitung des Wuppertaler Stadtteils, und die beispielhafte zupackende Tatkraft der Werkzeugfabrik Knipex auf die Beine gestellt hatten, übertraf kühnste Erwartungen. Allein um die 300 Mitwirkende, Chöre, Musikensembles, Solisten, samt und sonders aus dem anmutigen wie zugleich quicklebendig-quirligen "Städtchen auf den Wupperhöhen" zeigten sich von ihrer besten künstlerischen und spendablen Seite. Der gesamte Reinerlös der Veranstaltung kommt den Projekten der Ceylon-Direkthilfe zugute.

Das Wort "Danke" ist eigentlich viel zu wenig. Unsere Anerkennung gilt allen, die so selbstlos, so spontan, so effektiv und so sinnvoll mitgeholfen und diesen wunderschönen Abend ermöglicht haben. Dass dabei die vielen hundert Zuschauer und -hörer auch noch Spaß hatten, bei allem Ernst der Thematik, ist kein Widerspruch, sondern exakt der Weg, wie Helfen doppelt Freude macht.

 

...

 

Die Gäste und Mitwirkenden wurden in der emotional anheimelnden Athmosphäre einer dezent renovierten Werkshalle der Firma Knipex willkommen geheißen

Subtiles Zeichen der Verbundenheit: als wären es Opferlichter in einem asiatischen Tempel, brannten Kerzen in den Fenstern und auf Tischen. Alle, die Asien in ihr Herz geschlossen haben, wissen um die Symbolik und durften ihren Gefühlen freien Lauf lassen.

Ein konzentriert zuhörendes, aufgeschlossenes Publikum erfreute sich an den meisterhaften Darstellungen der Musiker und Sänger.

 

10x10-gelb.jpg (287 Byte)

Ulli Preuss, Journalist aus Solingen am 9.1.05 auf der Benefizveranstaltung in W-Cronenberg:

   «

Wenn Sie in den nächsten Tagen von jemanden hören, nun sei es aber genug mit der ewigen Rede von der Katastrophe in Asien, nun müsse man aber wieder zur Tagesordnung zurückkehren und man könne das schreckliche Geschehen abhaken, sagen Sie ihm: das ist die größte Ungerechtigkeit, die wir diesen Menschen antun können. Es wird Jahre dauern, bis die Schäden repariert, die Wunden geheilt sind. Und manche werden ein Menschenleben lang nicht wieder heilen. Wir dürfen diese Menschen weder vergessen noch alleine lassen. Wir sind es ihnen schuldig, ihnen zur Seite zu stehen. Das gebietet die Menschlichkeit.

   »

. 10x10-gelb.jpg (287 Byte)

«Wir sind Vermittler, Initiatoren, Organisatoren. Die eigentliche Hilfe kommt von den Spendern. Wir sind froh und glücklich, deren Großmut durch die Projekte lebendig werden zu lassen.»
Carl-Heinz Beier

 
 

«Wer religiöse, mentale, gesellschaftliche Unterschiede zwischen Asien und Europa jetzt diskutieren will, baut Schranken auf. Wer begreift, was Religion, ein offener Geist und gesellschaftliche Solidarität bewirken können, der weiß, dass wir Kontinente sind, die sich einander näher sind, als es im ersten Moment erscheinen mag.»
Marita Meßmer-Beier
 

10x10-gelb.jpg (287 Byte)

Meinhard Koke, Redakteur der Cronenberger Woche und Moderator Uli Armbruster, Initiator von "Talklang", wussten von der ersten Minute an eine gute Atmosphäre zu schaffen und ein gespannt wartendes Publikum in den Bann der Darbietungen zu ziehen.

 

 

Mehr als ein Bonmot: Begegnungen "am Rande" standen im Mittelpunkt der Veranstaltung.
 

10x10-gelb.jpg (287 Byte)

Geld, viel Geld kam zusammen:
21.000 Euro!
Das ist eine Summe, mit der man vielen Menschen konkret und nachhaltig helfen kann. 4.500 Euro gehen direkt an zwei Gemeinden auf Sri Lanka, 17.000 in die diesjährige Projektarbeit (Wiederaufbau) der CDH.

Rechts im Bild Ralf Putsch, persönlich haftender Gesellschafter der renommierten Werkzeugfabrik Knipex in W-Cronenberg. Er öffnete im wahrsten Sinne des Wortes alle Türen und Tore und unterstützte das Benefizkonzert in mannigfacher Art und Weise - Räume, Speisen und Getränke, Logistik. Toll !

Unser Dank gilt auch Kornelia Armbruster, die organisatorisch sich "ins Zeug legte", Friederike Engel von Knipex als umsichtige Planerin und nicht zuletzt dem musikalischen Leiter Werner Dickel, der unter anderem durch die von ihm ins Leben gerufene Aktion "Musik auf dem Cronenberg" weit über die Grenzen der Stadt bekannt ist.

 

Zeigten sich von der spendablen Seite: sympathische Cronenberger. Phantastisch !

    10x10-gelb.jpg (287 Byte)

 

10x10-gelb.jpg (287 Byte)

Spende statt Eintritt - und alles, was an den Speise- und Getränkeständen verkauft wurde, plus der Inhalte von Sparschweinen und Klingelbeuteln fließt der Aufbauarbeit in Sri Lanka zu. Cronenberg hat damit nicht nur ein Zeichen gesetzt, sondern auch gezeigt, was Menschen leisten können, wenn sie zusammenstehen und sich in den Dienst einer guten Sache stellen.

   
10x10-gelb.jpg (287 Byte)          

Einige Impressionen von den Künstlern und dem aufgeschlossenen Publikum.:

   

 

 

 

.

 

 
           
       
           
     

 

 
     
           

Mit sehr eindringlichen, anschaulichen Schilderungen und fundierten Appellen schaffte es der Journalist Ulli Preuss, von der Notwendigkeit einer auf Aufbau angelegten Hilfe zu überzeugen. Er machte die unterschiedlichen Aufgaben verschiedener Hilfsaktionen und Maßnahmen deutlich und vermittelte so den Zuschauern ein Bild der Vielfalt, die ineinander greift und sich gegenseitig ergänzt Er selbst hat als Fotoreporter vor kurzem einen Hilfsflug des "Friedensdorf e.V." nach Sri Lanka begleitet. Dort wurden Stationen zur medizinischen Erstversorgung installiert.

   

Seine Worte machten nachdenklich, erzeugten Betroffenheit: "Stellen Sie sich vor, sie verlassen den Saal, und ganz Cronenberg existiert nicht mehr. Nichts, kein Haus. Sie haben nichts zu trinken, nichts zu essen. Sie haben alles verloren. Von einer Sekunde auf die andere. Sie sind in einem neuen Leben angekommen. Das ist den Menschen in Asien passiert. Wir dürfen Sie nicht allein lassen."

     
           
     

Video-Dokumentationen der CDH zeigten den Besuchern, was zu einem Großteil mit dem Geld geschehen wird: Haus-Wiederaufbau und -Neubau. Die Zahl der obdachlosen Familien ist gewaltig gestiegen, eine Rückkehr in die Normalität ohne eine Bleibe kann es nicht geben. Daher sind die Häuser, einfache, zweckdienliche Bauten, nun mehr als dringend erforderlich. Und ein Teil des Geldes wird zur Sicherung von Heimplätzen in Sunflower Village verwendet werden. Auch dort rechnet man mit vielen Jugendlichen, die ohne die Hilfe aus Deutschland nicht versorgt wären.

   
           
           
           
; ; ; ;