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« Diese Flut hat so gewütet wie ein verheerender Krieg. Aus kriegszerstörten Ländern und Regionen wissen wir, wie lange – Jahre über Jahre, Jahrzehnte – es dauert, bis die Folgen beseitigt, bis neue Kraft, Kultur und Kapazitäten gewachsen und etabliert sind. Und wir wissen, dass Menschen ein ganzes Leben lang unter den Folgen leiden. So wie ein Krieg schnell begonnen ist und erst in langer, langer Zeit endet, so ist es mit dieser Tsunami von Weihnachten 2004. Ihre Folgen werden mindestens eine ganze Generation lang spürbar sein. »

 

 

 

Es klingt geradezu zynisch, ist aber Tatsache: Es hätte alles noch viel, viel schlimmer kommen können, wenn

• es kein Feiertag gewesen wäre, an dem viele Menschen aus der Küstenregion zu Verwandten in anderen Landesteilen unterwegs waren, sondern ein ganz normaler Arbeitstag

• nicht gerade Schulferien gewesen wären

• es nachts passiert wäre, wenn alle in ihren Häusern geschlafen hätten

• wieder einmal gerade unwetterartiger Monsun geherrscht hätte, bei dem jeder die Zeichen des Meeres anders gedeutet hätte und diejenigen, die in letzter Sekunde die Welle erkannten und weggelaufen sind, sie nicht zur Kenntnis genommen hätten

 

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Das ABC der Hilfe

    Das Ereignis war ein mehr als trauriges. Die Spenden sollen helfen, Menschen wieder fröhlich zu stimmen, auch wenn die Toten nicht vergessen, der Schreck vielleicht nie verarbeitet, die Erinnerung niemals getilgt wird. Dennoch: Die Gesichter dieser Kinder aus Sunflower Village mögen Symbol sein für die Gewissheit: Jenseits der Dunkelheit ist immer ein Licht.
 
 
 

 

A

      Almgivings: Eine äußerst persönliche Form der Hilfe - für die Geber, für die Bedachten. Hier finden Sie Informationen darüber.
Architekten: Ein Architekt will kurzfristig Pläne erstellen, um preiswerte, aber haltbare und zweckangepasste Familienhäuser in Sri Lanka für die Flutopfer zu bauen.
Anonymität: Wir werden des öfteren gefragt, ob man bei einer Spende - vor allem einer größeren - gleich "in der Zeitung steht"? NEIN. Datenschutz und Diskretion sind bei uns oberstes Gebote und eiserner Grundsatz. Umgekehrt: wer mit seiner Hilfs- und Spendenaktion anderen Ansporn geben möchte, den unterstützen wir gerne mit einer seriösen öffentlichen Darstellung der Aktion.

B

    Bargeld: Ja, nehmen wir auch und gerne. Wenn Ihnen möglich, sind Überweisungen bevorzugt. Aber Spende ist Spende. Sparstrumpf, -schwein und -topf sind also absolut willkommen.
Bürgerkrieg: In Sri Lanka hofft man, dass durch die Katastrophe wenigstens die Rebellen nun in Friedensgespräche einlenken. Der Nordosten ist nämlich stark betroffen.
Benefizkonzerte und Veranstaltungen zu Gunsten der CDH fanden und finden durch verschiedene Veranstalter statt. Wir sagen Dank, es ist eine unglaubliche Unterstützung, die allen viel Kraft und Mut gibt.
Bahnlinie: Sri Lanka-Besucher kennen meist die Bahnlinie von Colombo in den Süden, Richtung Galle. Sie ist nahezu komplett zerstört. Mit dramatischen Folgen, weil es nun kaum noch eine Alternative zu gewaltigen Fußmärschen gibt. Die Busse fahren teils wieder, sind aber hemmungslos überlastet.
 

C

      Ceylon oder Sri Lanka? Ceylon ist ein von den Engländern eingeführter "alter" Name, Sri Lanka ("glückliches, erhabenes Land") eine noch ältere Bezeichnung und seit ca. 1980 offizieller Staatsname.
Cronenberg, Wuppertaler Stadtteil auf hohem Wupperberg, hat den Gegenwert von 10 Häusern oder rund 35 Heimplatzpatenschaften der CDH gespendet.

D

    Dauerspenden: Wer regelmäßig spenden möchte, kann eine (oder mehrere) Heimplatzpatenschaften übernehmen oder uns eine Einzugsermächtigung zusenden.
Dorfbau statt "nur" Hausbau, daran können wir auf Grund des Spendenaufkommens nun konkret denken. Dies hilft, über eine sich neu etablierende soziale Infrastruktur Erwerbsleben und Bildungseinrichtungen zu etablieren. Beides Voraussetzung für die "Hilfe zur Selbsthilfe".
 

E

      Einzugsermächtigung: Die eigentlich bequemste Form der Zahlweise, wenn einem Hilfe ein ernstes Anliegen ist. Selbstverständlich sind auch kleinere monatliche Beträge willkommen. Hilfe ist Hilfe !
EU: Der Wiederaufbau der mit Mitteln der Europäischen Gemeinschaft errichteten zerstörten Häuser wird von der EU finanziert. Einzelheiten sind noch zu klären.
Einzelspenden: Ganz ohne Frage, große und deutliche Einzelspenden sind nicht nur willkommen, sondern segensreich. Dennoch betonen wir immer und immer wieder: es ist nicht alleine die spektakuläre Einzelspende, es ist die Vielzahl der Spender, die in der Summe Phantastisches erreichen! Keine Spende ist jemals zu klein. Wir ermutigen Menschen, von der Scheu Abstand zu nehmen, ihre Spende sei "zu wenig". KEINE Spende ist zu wenig. Jeder Betrag ist eine Hilfe !

F

    Faß ohne Boden? Wir hören warnende Stimmen, ob denn die Hilfe angesichts der Größe der Katastrophe überhaupt etwas bewirken könnte. Wir bitten alle Kritiker, den Opfern es persönlich zu sagen, es wäre zwecklos, einzelnen Menschen zu helfen, und deshalb würde man es erst gar nicht anfangen (sorry für diese harte Art, aber sehen Sie es anders?)
Fernsehen: Verschiedene Fernsehstationen nehmen regen Anteil an unserer Arbeit; so der ("Heimatsender") WDR, aber auch sat1 und N24 in Berlin (wir konnten dort live berichten).
 

G

      Garage-Sale: Ebay hat eine tolle Idee. Versteigerungen zu Gunsten der Flutopfer. Das ist der berühmte private Entrümpelungs-Basar per Internet. Was soll's. Wer hilft, hat recht.
Grundstücke: Die Ceylon-Direkthilfe fördert und hilft beim Häuserbau. Was zuvor geschehen muss: Land kaufen, mieten, pachten. Das könnte angesichts des enormen Bedarfs landesweit zu Teuerungen führen.

H

    Heimplatzpatenschaft: Unabhängig von einem bestimmten Kind, eine Art Stipendium. Mindestbetrag 30 Euro im Monat, darin eingeschlossen Unterkunft und Verpflegung, Schule und Betreuung. Einfach anmelden, jederzeit wieder kündbar.
Häuser: Es wird bereits konkret. Etliche Wiederaufbauprojekte laufen an; deutsche Firmen erklären sich bereit, Häuser zu stiften und in Sri Lanka aufzubauen. Das ist phantastisch. Die Summe der Spenden könnte ggf. sogar den Aufbau eines kleinen kompletten Dorfes ermöglichen.
Hilfsbereitschaft: Sage keiner mehr, in Deutschland sei nur noch eine Ellenbogengesellschaft anzutreffen. Die Hilfe war und ist groß, ehrlich und deutlich.
 

I

      Internet: die Homepage wir ständig aktualisiert; wir sind auf Grund reichlicher Belastung froh, wenn Sie eher über Email als per Telefon mit uns Kontakt aufnehmen:
> info@ceylon-direkhilfe.org (Fam. Beier)
> wenke@ceylon-direkthilfe.org (Presse, Informationen)

 

J

    Janus-köpfig (das mit den zwei Gesichtern) ist die Frage, ob es unangemessen ist, wieder in zerstörte Gebiete zu reisen - als Tourist. Leider ist es noch unangemessener, die Opfer ein zweites Mal zu bestrafen, indem man ihnen die Einkommensgrundlage nimmt. Sri Lanka lebt unter anderem vom Tourismus!
Jahre wird es noch dauern, bis die materiellen Folgen des Desasters einigermaßen beseitigt sind.
 

K

      "Krisengebiet" ist nicht ganz Sri Lanka. Betroffen sind logischerweise die Küstenabschnitte. Andere Gebiete - auch Hotels und touristische Infrastruktur - sind prinzipiell intakt. Was im Moment sehr problematisch ist, sind Verkehrswege und Transportmöglichkeiten.
Küstenstreifen: Bislang für Obdachlose die einzige Chance, sich dort eine Hütte zu bauen. Nun ist erstens das meiste fortgeschwemmt und zweitens will die Regierung eine UNO-Resolution umsetzen, nach der Strände zum Siedeln tabu sind. Wo die Obdachlosen siedeln sollen, wo das Land herkommen soll, ist völlig offen.

L

    Langfristigkeit ist die Dimension der Hilfe CDH. Wir sagen immer wieder in Kurzform: Unsere Aufgabe beginnt, wenn die Retter wieder nach Hause gehen. Dafür werden wir über Jahre die Opfer betreuen, so wir denn weiterhin (was wir natürlich sehr hoffen) treue und großzügige Spender haben.  

M

      Mangelware ist zur Zeit in vielen Bereichen auf Sri Lanka gesundes Wasser. Deshalb sind wir froh, wenn Spender und Firmen, die dies realisieren können, uns bei Projekten unterstützen, die Wasserversorgung zu sichern.
Medizinische Versorgung ist leidlich gut, es fehlen teilweise Medikamente für Wundversorgung

N

    "Notgroschen": Eine gute Idee. Jemand berichtet uns, dass er jeden Abend nicht-deutsche Euromünzen ins Sparschein steckt. Auf diese Art und Weise kommt am Ende des Monats ein hübsches Sümmchen zusammen und "weh" tut dieses Sparen nicht. Eine tolle Idee.  

O

      Obdachlosigkeit ist das Problem, das in Kombination mit Arbeitslosigkeit bei den Kindern der betroffenen Familien meistens zu Bildungslosigkeit führt. Kein Zuhause, keine Schule. Keine Arbeit, kein Zuhause. Keine Schule, keine Zukunft. Die Zielsetzung der Ceylon-Direkthilfe ist, diesen Kreislauf zu unterbrechen. Auch und gerade jetzt nach der Flut. Wir wollen Menschen wieder ein Zuhause geben. Aus genannten Gründen.

P

    Polizei: Abends Anruf von der Polizeiwache. Jemand hatte den Bericht in der WDR aktuellen Stunde gesehen und sich auf den Weg gemacht für eine Spende. Und die Adresse nicht gefunden. Die Polizei half.
Pakete: Immer wieder die Frage, soll man Pakete in die Krisenregion schicken? Antwort: nein. Denn das, was von Spendern gut gemeint ist, trifft nur selten die wirklichen Bedürfnisse. Bitte darüber nicht verärgert sein, Asien ist ein anderer Lebenskreis, es herrschen andere Sitten, Umstände, Gewohnheiten, Voraussetzungen.
Promis: Auch für uns sammeln und spenden Promis. Wir sind etlichen namhaften Künstlern zu Dank verpflichtet, die sich selbstlos einsetzen. Und nicht jeder tut's aus Publicity-Gründen. Manche machen's still, aber effektiv - eben wie andere Menschen auch.
 

Q

      quo vadis, Sri Lanka: Wir alle stellen uns die bange Frage, wie die ohnehin nicht gerade bärenstarke Nationalwirtschaft Sri Lankas den Rückschlag verkraftet. Um so zufriedener nehmen wir zur Kenntnis, dass die Bundesregierung das Land in den Fokus stellt. Wir rechnen damit, in absehbarer Zeit einige Projekte aus Mitteln, die die Regierung bereit gestellt hat, aufstocken zu können. Es ist ähnlich wie beim Hausbaukredit hierzulande: je mehr Eigenmittel man hat, desto deutlicher fällt der Kredit aus. Spenden sind also die Basis, um an Zuschüsse zu gelangen. Nicht drüber nachdenken, sich drüber freuen heißt die Devise.

R

    Radio RSG (Lokalradio Solingen/Remscheid) berichtet ausführlich über unsere Aktivitäten (Interviews).
Resultate: Wir sind überwältigt. In den ersten 7 Tagen des Jahres 2005 flossen mehr Spenden auf unser Konto als im ganzen Jahr 2004 zusammen.
Remscheid: die städtisch koordinierten Hilfsprojekte werden über die CDH abgewickelt
 

S

      Sparschweine: Wir wissen nicht, wieviel geschlachtet wurden und uns überbracht wurden. Bei über 100 kamen wir nicht mehr mit dem Zählen nach.
Spendenquittungen: gibt es unaufgefordert sofort Anfang nächsten Jahres als Gesamtjahrs-Bescheinigung; bitte vergessen Sie daher bei Überweisungen nicht Name und Adresse.
Sunflower Village stockt im Moment die Kapazitäten auf, damit Kinder, die durch die Flutwelle Körperschäden davontrugen, physiotherapeutisch behandelt werden können.
Solinger Tageblatt: Organisiert eine in der Klingenstadt beispiellose Hilfskampagne für Sri Lanka.
Sachspenden: Viele wollen etwas geben, doch der Transport ist zu teuer und im Moment sind alle Kapazitäten ausgebucht. Wir informieren, wenn wir sinnvolle Möglichkeiten sehen.
Schul- oder Klassenpatenschaften sind eine wirkungsvolle Hilfe. Wer daran interessiert ist, kann per Telefon oder Email detaillierte Informationen bekommen.
Süd- und Südwestküste sind die Regionen, auf die wir unsere Hilfe konzentrieren

T

    Tsunamis: Waren in Sri Lanka seit Menschengedenken nicht mehr bekannt. Keiner hat damit ernsthaft gerechnet. Doch insgesamt sind diese Killerwellen gar nicht so selten:
Tabelle
 
 

U

      Unterricht: Es sind bereits Kontakte aufgebaut, um den Wiederaufbau einer total zerstörten Schule in Galle (1.200 Schülerinnen und Schüler, davon ca. 400 im Internat) zu unterstützen. Ein Projekt, dass sich vor allem auch für Klassen und Schulen in Deutschland eignet, die spenden oder gar Patenschaften übernehmen wollen. Eine Solinger Schule hat bereits bei uns angefragt. Wir ermutigen ausdrücklich dazu, solche Überlegungen anzustellen; denn die Schule zu verlieren bedeutet, den Anschluss zu verlieren!

V

    Verzicht: Wir schätzen, gut die Hälfte der Spenden sind echte "Geldumleitungen": bewusst hat man auf etwas verzichtet und an Stelle dessen gespendet. Toll !  

W

      Waisenkinder: Die wohl schlimmsten Nachrichten, auf die wir noch gefasst sein müssen, sind eine nicht schätzbare Zahl von Waisenkindern oder Halbwaisen. In Sunflower Village richten wir uns darauf ein, solche Kinder unbürokratisch aufzunehmen.
 

X

    X. Jene schreckliche Zahl der Toten, über die wir wahrscheinlich nie wirkliche Gewissheit haben werden: Warum kann man das nicht konkret feststellen? Weil ganze Dörfer fortgespült wurden - und mit ihnen alle Unterlagen. Das Wort "ausgelöscht" ist Realität geworden, im ceylonesischen englisch: "washed away".  

Y

      Ying und Yang: ein Symbol, das zwar nicht ursprünglich aus Ceylon stammt, aber symbolisiert, was das Leben kennzeichnet: Licht und Schatten, Höhen und Tiefen, Freude und Leid - eben, die Gleichzeitigkeit des Gegensätzlichen. Wie wir in diesen Tagen alle erfahren. Auch Paradiese können die Hölle sein.

Z

    Zeitungen: Etliche lokale Blätter plus Zeitungen an den Heimatorten besonders aktiver Spender berichten fair und ausführlich über die Ceylon-Direkthilfe. die Unterstützung der Medien ist für uns eine riesige Erleichterung, für die wir aufrichtig Dank sagen. Allen.  

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Jahr Ort Auswirkungen
1498 Kii-Halbinsel
Hondo, Japan
Ein Erdbeben löste diesen Tsunami aus, bei dem 1.100 Menschen ertranken.
1596 Uriajima
Japan
In einer 15 Meter hohen Flutwelle versank für immer die Insel und 700 Bewohner ertranken. Die übrigen 4.300 retteten auf Fischerbooten ans Festland.
1703 Okinawa
Japan
Einer der uns bekannten zerstörerischten Tsunamis tötete 100.000 Menschen.
1792 Omuta
Kiuschu, Japan
Die 9 Meter hohe Flutwelle kostete fast 100.000 Menschen das Leben.
1800 Maumère
Insel Flores, Indonesien
Die Stadt versank unter einer gewaltigen Flutwelle. 500 Inselbewohner starben.
1877 Concepcion
Chile
Eine 23 Meter hohe Flutwelle verwüstete die Stadt, in der Tausende von Menschen ertranken.
1896 Kamaischi
Nordwest-Hondo, Japan
28.000 Menschen ertranken in den Fluten, die die Städte und Dörfer an der Sanriku-Küste von Hondo heimsuchten.
1914 Kagoschima
Kiuschu, Japan
Zunächst vor einem Erdbeben in Richtung Hafen  flüchtend, wurden 56 Menschen von einer 5 Meter hohen Flutwelle überrascht und ertranken.
1929 Burin
Burin Peninsula, Kanada
Die Halbinsel wurde überspült und 27 Menschen ertranken.
1933 Kamaischi
Nordwest-Hondo, Japan
Ein heftiges Seebeben löste einen Tsunami aus, der 3000 Menschen zum Verhängnis wurde.
1944 Kii-Halbinsel
Hondo, Japan
Eine 8 m hohe Flutwelle ergoß sich über die Halbinsel und tötete 1000 Menschen.
1952 Kamtschatka
Rußland
Neben der Küste Rußlands waren auch Hawaii und die Insel Midway von den durch ein Seebeben vor der Halbinsel Kamtschatka ausgelösten Tsunamis betroffen.
1976 Alicia
Mindanao, Philippinen
Ein Seebeben in der Celebesee löste eine Flutwelle aus und fast 8000 Menschen in Alicia kamen ums Leben.
1983 Ogahalbinsel
Hondo, Japan
Ein Erdbeben entfesselte diesen Tsunami mit einer 15 Meter hohen Flutwelle und tötete 107 Menschen.
1983 Okuschiri
Insel Okuschiri, Japan
Die Stadt wurde von allen Seiten von einer 11 Meter hohen Flutwelle umspült und 240 Menschen ertranken.
2004 westlich Nordspitze Insel Sumatra, Indonesien Überwiegend zwei Flutberge im Abstand von ca. 20 Minuten; nicht unbedingt sehr hoch (5 bis 12 Meter), doch von solcher Intensität, dass sie bis einige Kilometer ins Land dringen konnte; meist 200 bis 2.000 Meter Küstenstreifen substanziell betroffen; bislang geschätzt 200.000 unmittelbare Todesopfer; einige Millionen Obdachlose; Folgeschäden (Krankheit, Hunger usw.) noch nicht einschätzbar; Flutwellen in ca. 15 Ländern; einige küstennahe Bereiche in verschiedenen Ländern irreparabel geschädigt; Aufbaukosten noch unschätzbar.
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