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Sri Lanka (gelber Kreis) liegt
am Südostzipfel des indischen Subkontinents. Eines Dreiecks, das sich weit
in den indischen Ozean vorschiebt, der im Westen vom Kontinent Afrika und im
Osten von den Ländern Thailand, Indonesien und Australien gesäumt wird. Das
eigentlichen Erdbeben unter dem Meeresspiegel fand vor der Küste der Insel
Sumatras (Staat: Indonesien) statt (kleiner lila Kreis). Der kleine rote
Kreis markiert Deutschland. Der Zeitunterschied zwischen Europa und Sri
Lanka (früherer Name: Ceylon) beträgt 5 Stunden, was knapp 1/4 Erdumfang
entspricht. Es sind rund 12 Flugstunden bis Colombo, der Hauptstadt Sri
Lankas. Westlich davon, in ca. 1.000 km Entfernung liegt die
Atoll-Inselgruppe der Malediven.
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Sri
Lanka: Wegen seiner
tropfenförmigen Gestalt wird Sri Lanka auch als Perle im Indischen Ozean
bezeichnet. In der Mitte ein Hochland (Mittelgebirge), ringsum von den
Küsten her leichter Anstieg, meist fruchtbares, feuchtes Land, das intensiv
für Feldwirtschaft (Reisanbau, Gemüse) genutzt wird und oft von dichten
Wäldern bestanden ist (vor allem aber in großer Anzahl von Palmenhainen). In
höheren, kühleren Gegengenden wächst der weltberühmte Tee. Der nordöstliche
Bereich (nördlich Tricomalee) ist "Rebellengebiet"; hier machen
politisch-militante Autonomiebestrebungen ein Bereisen unmöglich. Insofern
befindet sich das Land seit Jahrzehnten in einem in seiner Intensität
wechselnden Bürgerkrieg mit teils dramatischen Ereignissen. Die
Touristenregionen konzentrieren sich daher auf die Südwest- und Südküsten
(Colombo über Galle bis Tangalla), die auch durch Schine und Straße gut
erschlossen waren.
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Schwerpunkte: Hier
konzentrieren wir unsere Aktivitäten der Fluthilfe. Die anderen CDH-Projekte
und -objekte sind über das Land verstreut (Schwerpunkt aber auch Südwesten);
Sunflower Village ca. 18 km östlich von Colombo. |
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Schwerpunkte:
nahe Ambalangoda sollen die neuen CDH-Dörfer entstehen, Remscheids Hilfe
konzentriert sich auf die Gegend um Galle und Matara. |
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Zerstörung:
Der bekannte Ferienort Hikkaduwa vor und nach der Flutwelle in
Satelittenaufnahmen. Deutlich ist zu sehen, dass nicht nur Land
überschwemmt, sondern die Küste und Landschaft teilweise deutlich verändert
wurde.
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Zerstörung:
eine gleiche Gegenüberstellung von Koggala; deutlich zu erkennen, wie auch
Palmenhaine fortgespült wurden.
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Zerstörung:
Galle. Weite Teile der Kernstadt sind schwer betroffen. In der roten Zone
ist praktisch alles zerstört.
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Diese oft veröffentliche
Satellitenaufnahme im Moment des Geschehens macht macht - vor allem für
Menschen, die diese Küstenregion schon einmal besucht haben - die Zerstörung
konkret greifbar. Deutschlich sind die Galle-Road und die Bahnlinie zu
sehen; beide erstrecken sich in dieser Form von Colombo bis Galle.
1 = Der gesamte Strand ist überspült
und
6 = teilweise deformiert, weggespült, verändert
2 = bis hierhin drang das Wasser, in
anderen Orten bis zu 2 km tief ins Landesinnere
3 = die Verwüstungen der Häuser sind
teils großflächig, die Schlammmassen deckten ganze Haine und Felder zu oder
begruben kleine Gebäude unter sich
4 = Die Bahnlinie ist streckenweise
komplett fortgespült
5 = Die Wellen schlugen regelrecht
Schneisen in Strand und Land
6 = Im Bereich Strand bis Bahnlinie
ist so gut wie kein Haus oder Hütte heil geblieben. |
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 Der
vielzitierte 100-Meter-Schutzstreifen, der nicht mehr bebaut werden soll,
aber gerade für die armen Ficherfamilien bisher ihre Heimat war, reicht im
allgemeinen vom Strand bis in etwa zur Mitte zwischen Bahnlinie und Galle-Road. |
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