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Warum wir, die vielen Aktiven in der Ceylon-Direkthilfe dies alles tun?
Wahrscheinlich aus gleichen Gründen, warum auch Sie sozial,
gesellschaftlich, politisch, in Kirchen und Vereinen, der Nachbarschaft oder
im Familienkreis fürsorglich und aktiv sind: weil es dem einzelnen gut geht,
wenn es auch anderen gut geht.
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« Seit 1981 sind wir
in Sri Lanka aktiv. Diese vielfältigen Erfahrungen und das gut
funktionierende Netzwerk hilft uns jetzt im Krisenfall, schnell und
wirkungsvoll helfen zu können. Wir wissen, welche Fehler vermieden werden
müssen und wir tun nichts, was nicht mit den Vorstellungen der Betroffenen
im Einklang steht. »
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Kein Fass ohne Boden.
Aber eine Aufgabe für Jahre.
Die
Arbeit der Ceylon-Direkthilfe war immer schon auf Langfristigkeit ausgelegt.
Schnell entscheiden, effektiv handeln, bei der Sache bleiben und Geduld
haben. Mit diesen Prinzipien haben wir viel erreicht. Die selbst gewählten Ziele – allen voran Rehabilitation für
Menschen mit Behinderungen und die zahlreichen "housing"-Projekte –
erfordern, "am Ball zu bleiben". Spektakulärer Aktionismus,
auch wenn er sich medienwirksam darstellen ließe, ist fehl am
Platz. Er würde eher schaden oder wirkungslos bleiben. Wir vertrauen auf die
anhaltende Bereitschaft unserer Spender, ebenfalls Kontinuität zu wahren. Im
Einstein-Jahr muss erlaubt sein, ihn sinngemäß zu zitieren: E=mc2,
Erfolg = Menge mal Continuität im Quadrat.
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«
Wir können den Betroffenen ihre toten Angehörigen nicht mehr zurückbringen.
Aber wir können etwas dazu beitragen wieder an die eigene Zukunft zu
glauben. Und wenn wir es kühn sehen: vielleicht wird man sie, eines Tages,
wieder glücklich lachen sehen. So tief der Schock auch sitzt, so groß
die Trauer momentan ist: wem nicht gelingt zu vergessen, ist in Gefahr,
lebend tot zu sein. Die Überlebenden werden Ihr Schicksal nur dann wieder
aktiv gestalten können, wenn es gelingt, so etwas wie "Normalität"
wiederherzustellen. Oder umgekehrt: "normales Leben" hilft, vergessen oder
zumindest ertragen zu können.
»
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Spendenkonto
Konto 0 56 56 55
Deutsche Bank Solingen
BLZ 342 700 24
international:
BIC: DEUTDEDB342
IBAN: DE84 3427 0024 0056 5655 00 |
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Dies sind unsere
Ziele, Prinzipien, Strategien für die Zeit nach der Welle:
Den Teufelskreis durchbrechen
Der da heißt:
Obdachlosigkeit—Arbeitslosigkeit—Bildungslosigkeit. Nur wer einen festen
Wohnort hat, kann seine Kinder zur Schule schicken. Wer wohnt, kann leben,
um arbeiten zu gehen. Kinder, die ein geordnetes zu Hause haben, in die
Schule gehen, haben die Chance, sich beruflich, sozial einzugliedern,
etwas zu erreichen. Nur so kann man "bürgerlich", selbständig werden. Also
heißen unserer Aufgaben auch in Zukunft: Wohn-, Siedlungs-, Bildungs-
und soziale Integrationsprojekte
Ausbildung der Ausbilder ("teach the teacher")
Vor allem
junge Menschen mit Behinderungen sind ihrerseits nach Schule und
Ausbildung oft motiviert und besonders befähigt, andere Behinderte
auszubilden und anzuleiten. Sunflower Village wird diese Strategie
beibehalten. Wir sind sicher, durch die Flut werden wir dort in Zukunft
etliche Opfer versorgen könnnen. Aber auch unabhängig von Programmen der
medizinischen Rehabilitation: Mensche, die eine funktionierende
Solidargemeinschaft kennen- und schätzen gelernt haben, sind die besten
Multiplikatoren für diese Form der Humanität. Wir fördern, wo und wie
wir es können, die Ausbildung bzw. die Arbeit von Menschen, die anderen
Menschen helfen.
Hilfe für Helfer
Es gibt
viele, egal welcher Nationalität, welchen Alters oder Berufes, die anderen
Menschen helfen wollen. Sie brauchen organisatorische Unterstützung, um
vor Fehlern und Rückschlägen besser geschützt zu sein. Wir werden ihnen
unsere Erfahrung und Möglichkeiten zur Verfügung stellen. Insofern sind
wir offen für die Zusammenarbeit auch für sich zur Zeit spontan bildende
neue Hilfsgemeinschaften oder für Menschen, die auf eigene Faust Geld
sammeln und dies nun konkret und gezielt in Hilfsmaßnahmen investieren
möchten.
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Dramatisch, wie makaber das Sprichwort ,aus der Bahn geworfen' nun auf
dieses Land zutrifft. Und wieder einmal, wie so oft bei Katastrophen, sind
die Ärmsten die wesentlichen Opfer und Leidträger. Sie haben ein Schicksal
erlitten, das leider dem Elend der großen Kriege vergleichbar ist.
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Wenn Sie im Rahmen einer Info-Veranstaltung oder privat die CDH in Kurzform
vorstellen bzw. kennenlernen wollen, können Sie sich gerne dieser
PowerPoint-Präsentation im PDF-Format bedienen.
Bei
Interesse senden wir Ihnen eine CD mit den Bildern in Hochauflösung zu und
als Original-Powerpoint zu. Diese reicht aus, auch über Beamer auf größeren
Leinwänden die Bilder in Feinauflösung zu sehen.
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