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Unsere Planung, mit deren Konkretisierung wir bereits begonnen haben:
► Bau bis zu 100 Häusern jeweils in
kleinen Gruppen
► Bohrung eines zentralen Brunnens (tube
well)
► Dezentrale Zapfstellen je Hausgruppe
► Je Haus ca. 4 kleine Räume, Küche
jeweils außerhalb (landestypisch)
► Hilfe bei der Beschaffung des
notwendigen Hausrats
► Perspektivisch: Sozialeinrichtungen,
Anbindung / Errichtung Vorschule, Unterstützung Schule usw.
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Positive Signale, Zuversicht, konkrete Aktivitäten: In zwei
Dörfern neben Ambalangoda, dem berühmten Dorf der Maskenschnitzer, sollen -
je nach Spendenaufkommen - bis zu 100 feste, kleine, bescheidene, aber
zweckmäßige Häuser entstehen. Und eine zentrale Wasserversorgung.
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Wir können nicht allen
helfen. Aber dort, wo wir helfen können, wollen wir es so tun, dass es Sinn
macht. Unsere Grundsätze und Prinzipen bleiben erhalten, werden weiter
Maßstab für die Entscheidungen und das Vorgehen sein:
Hilfe zur Selbsthilfe: die zukünftigen
Bewohner werden ihre Häuser unter Anleitung selbst bauen
Das Privileg zu wohnen ist mit der
Pflicht zur Arbeit und Gelderwerb verbunden; die Bewohner müssen für ihren
Lebensunterhalt selbst aufkommen
Kindern wird Förderung und Unterstützung
zuteil, so dass sie besser und wahrscheinlicher den Sprung aus der
Abhängigkeit schaffen
Wohnen bedeutet Gemeinschaft; die
emotionale Bindung und Verpflichtung, sich gegenseitig zu helfen, ist
moralisches Ziel |
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Startpunkt: Null
Hunderttausende
Menschen, zehntausende Familien, haben "alles" verloren. Alles meint
alles. Einzig die Kleider, die sie auf dem Leibe trugen, waren geblieben.
Und nach der Flutwelle, von der sie teilweise erfasst worden waren,
unbrauchbar. Irgendwelche Kleidungsstücke haben sie inzwischen von
Hilfsorganisationen bekommen. Sonst besitzen sie nichts. Weder Möbel noch
Lebensmittel, keinen einzigen persönlichen Gegenstand mehr, ein Stück
Seife oder ein Werkzeug; geschweige denn Geld und Dokumente. Absolut
nichts. Die Arbeitsstelle ist oft verloren, weil auch sie vernichtet wurde
oder die Touristen noch nicht zurück sind; geliebte Menschen, in der
Familie, Freunde, Nachbarn, sind getötet. Vielleicht sogar die eigenen
Kinder. Es gab ein Leben vor der Flut, das war schon nicht besonders
reich, und es gibt ein Leben nach der Flut, und dies beginnt beim bloßen
Überleben. Und hätte, wenn nicht Hilfe käme, kaum eine Perspektive. Oder
wäre aus eigener Kraft kaum noch zu bewältigen.
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Spendenkonto
Konto 0 56 56 55
Deutsche Bank Solingen
BLZ 342 700 24
international:
BIC: DEUTDEDB342
IBAN: DE84 3427 0024 0056 5655 00 |
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Nicht zu
helfen, gerade auch in einzelnen Fällen, ist inhumanes Unrecht.

Einst
"Das Glück auf Erden" für ehemals obdachlose Familien: ein kleines, eigenes
Haus. Etwas, an das sie nie zu hoffen gewagt hätten. Eine Bleibe,
ohne die sie nie in der Lage gewesen wären, im Leben Fuß zu fassen, sich
selbst zu versorgen. Und dann kam die Flut. Das Fischerboot wird über den
Strand gespült, kracht in das Haus, zerstört für diese Menschen alles, was
sie lieb gewonnen haben, weil es ihre Heimat ist. Sie stehen nun wieder
unter freiem Himmel. Mit nichts in der Hand. Mit der Angst, es könnte noch
einmal passieren. Mit dem lähmenden Entsetzen, Nachbarn, Freunde auf solch
grausame Art und Weise verloren, ertrinken gesehen zu haben. In wenigen
Sekunden, die darüber entschieden, wer leben durfte und wer sterben musste.
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Zu helfen ist
immer mit der Gewissheit verbunden, jemanden bevorzugt, jemanden
benachteiligt zu haben. Mit diesem Widerspruch müssen wir alle leben.
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In diesen Trümmern
starben Menschen.
Andere überlebten, weil sie zu dieser Zeit an einem Gottesdienst teilnahmen,
der in einer etwas höher gelegenen Kirche stattfand. Doch vor Vorurteilen
wird gewarnt: In Galle, weiter im Süden, starben Nonnen und andere Gläubige,
weil sie gerade an einem Kloster-Gottesdienst teilnahmen. Die anderen
überlebten ...
Gerechtigkeit ist keine Sache von Glauben und Religion. Gerechtigkeit ist
allenfalls eine Illusion, der wir Menschen anhängen. Die Natur kennt keine
Gerechtigkeit. Sie ist eine unendliche Kette von Ursache und Wirkung. |
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Dieses
kleine Dorf wurde unter der Obhut von katholischen Patern errichtet; die christliche
Religion wird in Sri Lanka behutsam gepflegt, hat den Charakter der
Diaspora, steht aber nicht im Kontrast oder gar Konflikt mit dem
vorherrschenden Buddhismus. Im Gegenteil, Christentum und Buddhismus können
sich zum Wohle der Menschen in den allermeisten Fällen aufs Trefflichste
arrangieren. |
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Bericht im Mindener Tageblatt
Die
Zeitung wird regelmäßig über den Fortgang der Arbeiten berichten. |
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Das Ehepaar Ostmeier aus
Minden hatte durch jahrlange, unermüdliche Sammelaktionen quasi "Haus für
Haus" zusammengetragen und finanziert. Daraus wurde eine kleine liebevoll
"Minden Village" genannte Siedlung bei Badduwa, die betreut durch die
ceylonesische Partnerorganisation der Ceylon-Direkthilfe errichtet wurde.
Ein durchaus glückliches Dorf, weil hier ein dutzend Familien eine Heimat
und ein Auskommen gefunden hatten. Bescheiden, aber nicht mehr in ärgster
Not. Bis die Flutwelle kam. Nun stehen sie erneut vor dem Nichts. «Aus der
Traum ...» ... oder doch nicht ganz ?
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Mit zupackender
Tatkraft und mit breiter Unterstützung der Bevölkerung sowie der örtlichen
Zeitung (Mindener Tageblatt) haben Christa Ostmeier und ihr Mann Friedhelm
sofort wieder "ein Batzen Geld" sammeln können. Nun sind sie vor Ort und
kümmern sich persönlich um den Wiederaufbau von Minden Village. Es muss
geklärt werden, welche Häuser repariert und wie viele neu gebaut werden
müssen - ggf. auch an anderer Stelle, denn die Regierung Sri Lankas setzt
die UNO-Empfehlung um, bis zu 100 m vom Meeresstrand keine Besiedlung
zuzulassen. Was vernünftig ist, aber natürlich auch den Aufbau ein wenig
erschwert, aber absolut nicht unmöglich macht. Ostmeiers jedenfalls sind
zuversichtlich, dass sie in absehbarer Zeit den Start der Aufbauarbeiten
schaffen. Unsere Partner vor Ort (links im Bild Bimal Perera) helfen
tatkräftig mit.
Geplant sind zur Zeit 20
neue Häuser, allesamt aus Spendenmitteln der Domgemeinde Minden (Westfalen).
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Das Foto zeigt, wie die
alten und die neu zu bauenden "Häuser" aussehen: bescheidene, kleine
Gebäude,
aber immerhin feste Wände (glaubten wir); einfache Dächer, die Toilette in
einem Anbau; Wasser wird an einem zentralen Brunnen oder Zapfstelle geholt,
die Stromversorgung ist nachinstalliert. |
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Wer einmal auf Sri Lanka oder in tropischen Ländern war, weiß, dass sich das
Leben ohnehin im Freien abspielt, ein Haus nicht annähernd die gleiche
Bedeutung als ständiger Aufenthalt hat wie hierzulande. Doch es ist
unverzichtbar bei den oft heftigen, intensiven Monsunregen und natürlich als
Schutz für das bescheidene Eigentum, als Rückzug in die Ruhe und Intimität.
Und: es ist eine Adresse, eine ständige Bleibe, so dass man von hier aus
Kinder zur Schule schicken kann.
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Originalbericht von Marita Messmer-Beier und Carl-Heinz Beier; Fahrt am 27.
Jan. 05 in die Region um das Dorf Wadduwa
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Heute treffen wir
Ostmeiers, um gemeinsam die Schäden an den Häusern in Wadduwa zu erfassen. Bei
Father Prasad Perera, dem Priester der Gemeinde, sind wir um 11 h zusammen
mit Bimal Perera verabredet. Wir machen Bestandsaufnahme. Seine
Fragenbogenaktion läuft noch - er hat aber bereits vorläufige Zahlen vom
Regierungsvertreter des Bezirks: 286 total zerstörte Häuser 504 beschädigte
Häuser und 153 Fälle von verlorenem Werkzeug, Hab und Gut.
Auch er berichtet uns
von der Regelung, dass innerhalb des 100-m-Strandbereichs kein Bauvorhaben
oder Reparaturarbeiten durchgeführt werden dürfen. Von den 286 zerstörten
Häusern liegen jedoch rund 200 in dieser Zone. Ostmeiers entscheiden sich
nach reiflicher Überlegung und auf die Empfehlung von Father Prasad mit dem
Bau von 80 Häusern außerhalb dieser Zone. So viel Geld haben Sie aus den
Spenden erhalten, die über die Mindener Domgemeinde eingesammelt wurden.
Parallel dazu werden Reparaturarbeiten an beschädigten Häusern ausgeführt.
Die Abwicklung soll wie bei früheren Projekten über die Ceylon-Direkthilfe
e.V. und ihrer Partnerorganisation DHO erfolgen.
Der Grundriss der
Häuser richtet sich nach der Personenzahl der Familien. Das Standardhaus
wird 2 Schlafzimmer, 1 Wohnraum, Küche und Toilette haben. Die
Wasserversorgung erfolgt über das vorhandene Leitungsnetz und öffentliche
Zapfstellen. Die Stromversorgung sollen die Familien selbst organisieren /
finanzieren. Nur in Härtefällen werden diese Kosten später vom Projekt
übernommen.
Bimal Perera wurde mit
der Bearbeitung der Baupläne und Kostenvoranschläge beauftragt. Father
Prasad wird uns in 2-3 Tagen die Liste der Familien übergeben, bei denen die
Grundstücksfrage eindeutig geklärt ist und die Bebauung vom zuständigen
Regierungsbeamten schriftlich genehmigt wird.
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Starke
Wellen und Brandung sind normal an den Küsten Sri Lankas. Doch als "die
Welle" kam, war plötzlich alles anders.

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Wir besichtigen
"Minden Village", eines der letzten gemeinsamen Bauprojekte dieser Region.
80% dieses Dorfes ist zerstört, die Menschen "hausen" in den Trümmern.
Fischerboote liegen zwischen den Ruinen. Alle Hoffnung dieser Menschen ruht
auf uns - so war der Gesichtsausdruck, als wir ankamen. Sie bestürmen uns
mit Fragen, denn keiner weiß, wie es weiter gehen soll. Auf jeden Fall
versprechen wir ihnen, so rasch wie möglich mit den Arbeiten zu beginnen, wo
immer es möglich sein wird.
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A
perished dream
Ein
Fischerboot, an Land geworfen, inmitten zerstörter Häuser, dort, wo einst
Hoffnung blühte und Leben war. Ein Fischerboot nur, aber doch eine ganze,
eine eigene, eine hoffnungsvolle Welt: das eigene Boot, die Hoffnung auf
Fänge, die Grundlage zum Überleben. Arbeit, harte und mühselige, oft
enttäuschende und kräftezehrende, aber Arbeit, ohne die alles vergebens und
keine Perspektive wäre. Zerstört, Vergangenheit, Trümmer. Ein in einer
einzigen Welle versunkener Traum.
A perished dream.
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Make a new dream becomes real. Don't share the sorrows. Share your furtune.
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