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Unsere Planung, mit deren Konkretisierung wir bereits begonnen haben:

► Bau bis zu 100 Häusern jeweils in kleinen Gruppen

► Bohrung eines zentralen Brunnens (tube well)

► Dezentrale Zapfstellen je Hausgruppe

► Je Haus ca. 4 kleine Räume, Küche jeweils außerhalb (landestypisch)

► Hilfe bei der Beschaffung des notwendigen Hausrats

► Perspektivisch: Sozialeinrichtungen, Anbindung / Errichtung Vorschule, Unterstützung Schule usw.

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Positive Signale, Zuversicht, konkrete Aktivitäten: In zwei Dörfern neben Ambalangoda, dem berühmten Dorf der Maskenschnitzer, sollen - je nach Spendenaufkommen - bis zu 100 feste, kleine, bescheidene, aber zweckmäßige Häuser entstehen. Und eine zentrale Wasserversorgung.

 

       

Wir können nicht allen helfen. Aber dort, wo wir helfen können, wollen wir es so tun, dass es Sinn macht. Unsere Grundsätze und Prinzipen bleiben erhalten, werden weiter Maßstab für die Entscheidungen und das Vorgehen sein:

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Hilfe zur Selbsthilfe: die zukünftigen Bewohner werden ihre Häuser unter Anleitung selbst bauen

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Das Privileg zu wohnen ist mit der Pflicht zur Arbeit und Gelderwerb verbunden; die Bewohner müssen für ihren Lebensunterhalt selbst aufkommen

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Kindern wird Förderung und Unterstützung zuteil, so dass sie besser und wahrscheinlicher den Sprung aus der Abhängigkeit schaffen

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Wohnen bedeutet Gemeinschaft; die emotionale Bindung und Verpflichtung, sich gegenseitig zu helfen, ist moralisches Ziel

 
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10x10-gelb.jpg (652 Byte) Startpunkt: Null

Hunderttausende Menschen, zehntausende Familien, haben "alles" verloren. Alles meint alles. Einzig die Kleider, die sie auf dem Leibe trugen, waren geblieben. Und nach der Flutwelle, von der sie teilweise erfasst worden waren, unbrauchbar. Irgendwelche Kleidungsstücke haben sie inzwischen von Hilfsorganisationen bekommen. Sonst besitzen sie nichts. Weder Möbel noch Lebensmittel, keinen einzigen persönlichen Gegenstand mehr, ein Stück Seife oder ein Werkzeug; geschweige denn Geld und Dokumente. Absolut nichts. Die Arbeitsstelle ist oft verloren, weil auch sie vernichtet wurde oder die Touristen noch nicht zurück sind; geliebte Menschen, in der Familie, Freunde, Nachbarn, sind getötet. Vielleicht sogar die eigenen Kinder. Es gab ein Leben vor der Flut, das war schon nicht besonders reich, und es gibt ein Leben nach der Flut, und dies beginnt beim bloßen Überleben. Und hätte, wenn nicht Hilfe käme, kaum eine Perspektive. Oder wäre aus eigener Kraft kaum noch zu bewältigen.

 

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10x10-gelb.jpg (652 Byte) Spendenkonto
Konto 0 56 56 55
Deutsche Bank Solingen
BLZ 342 700 24
international:
BIC: DEUTDEDB342
IBAN: DE84 3427 0024 0056 5655 00

   

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Nicht zu helfen, gerade auch in einzelnen Fällen, ist inhumanes Unrecht.

Einst "Das Glück auf Erden" für ehemals obdachlose Familien: ein kleines, eigenes Haus. Etwas, an das sie nie zu hoffen gewagt hätten. Eine Bleibe, ohne die sie nie in der Lage gewesen wären, im Leben Fuß zu fassen, sich selbst zu versorgen. Und dann kam die Flut. Das Fischerboot wird über den Strand gespült, kracht in das Haus, zerstört für diese Menschen alles, was sie lieb gewonnen haben, weil es ihre Heimat ist. Sie stehen nun wieder unter freiem Himmel. Mit nichts in der Hand. Mit der Angst, es könnte noch einmal passieren. Mit dem lähmenden Entsetzen, Nachbarn, Freunde auf solch grausame Art und Weise verloren, ertrinken gesehen zu haben. In wenigen Sekunden, die darüber entschieden, wer leben durfte und wer sterben musste.

 

   

Zu helfen ist immer mit der Gewissheit verbunden, jemanden bevorzugt, jemanden benachteiligt zu haben. Mit diesem Widerspruch müssen wir alle leben.
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In diesen Trümmern starben Menschen. Andere überlebten, weil sie zu dieser Zeit an einem Gottesdienst teilnahmen, der in einer etwas höher gelegenen Kirche stattfand. Doch vor Vorurteilen wird gewarnt: In Galle, weiter im Süden, starben Nonnen und andere Gläubige, weil sie gerade an einem Kloster-Gottesdienst teilnahmen. Die anderen überlebten ...
Gerechtigkeit ist keine Sache von Glauben und Religion. Gerechtigkeit ist allenfalls eine Illusion, der wir Menschen anhängen. Die Natur kennt keine Gerechtigkeit. Sie ist eine unendliche Kette von Ursache und Wirkung.

           
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Dieses kleine Dorf wurde unter der Obhut von katholischen Patern errichtet; die christliche Religion wird in Sri Lanka behutsam gepflegt, hat den Charakter der Diaspora, steht aber nicht im Kontrast oder gar Konflikt mit dem vorherrschenden Buddhismus. Im Gegenteil, Christentum und Buddhismus können sich zum Wohle der Menschen in den allermeisten Fällen aufs Trefflichste arrangieren.

   

Bericht im Mindener Tageblatt

Die Zeitung wird regelmäßig über den Fortgang der Arbeiten berichten.

   


Das Ehepaar Ostmeier aus Minden hatte durch jahrlange, unermüdliche Sammelaktionen quasi "Haus für Haus" zusammengetragen und finanziert. Daraus wurde eine kleine liebevoll "Minden Village" genannte Siedlung bei Badduwa, die betreut durch die ceylonesische Partnerorganisation der Ceylon-Direkthilfe errichtet wurde. Ein durchaus glückliches Dorf, weil hier ein dutzend Familien eine Heimat und ein Auskommen gefunden hatten. Bescheiden, aber nicht mehr in ärgster Not. Bis die Flutwelle kam. Nun stehen sie erneut vor dem Nichts. «Aus der Traum ...» ... oder doch nicht ganz ?

   

Mit zupackender Tatkraft und mit breiter Unterstützung der Bevölkerung sowie der örtlichen Zeitung (Mindener Tageblatt) haben Christa Ostmeier und ihr Mann Friedhelm sofort wieder "ein Batzen Geld" sammeln können. Nun sind sie vor Ort und kümmern sich persönlich um den Wiederaufbau von Minden Village. Es muss geklärt werden, welche Häuser repariert und wie viele neu gebaut werden müssen - ggf. auch an anderer Stelle, denn die Regierung Sri Lankas setzt die UNO-Empfehlung um, bis zu 100 m vom Meeresstrand keine Besiedlung zuzulassen. Was vernünftig ist, aber natürlich auch den Aufbau ein wenig erschwert, aber absolut nicht unmöglich macht. Ostmeiers jedenfalls sind zuversichtlich, dass sie in absehbarer Zeit den Start der Aufbauarbeiten schaffen. Unsere Partner vor Ort (links im Bild Bimal Perera) helfen tatkräftig mit.

Geplant sind zur Zeit 20 neue Häuser, allesamt aus Spendenmitteln der Domgemeinde Minden (Westfalen).

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Das Foto zeigt, wie die alten und die neu zu bauenden "Häuser" aussehen: bescheidene, kleine Gebäude, aber immerhin feste Wände (glaubten wir); einfache Dächer, die Toilette in einem Anbau; Wasser wird an einem zentralen Brunnen oder Zapfstelle geholt, die Stromversorgung ist nachinstalliert.

   
       

 


Wer einmal auf Sri Lanka oder in tropischen Ländern war, weiß, dass sich das Leben ohnehin im Freien abspielt, ein Haus nicht annähernd die gleiche Bedeutung als ständiger Aufenthalt hat wie hierzulande. Doch es ist unverzichtbar bei den oft heftigen, intensiven Monsunregen und natürlich als Schutz für das bescheidene Eigentum, als Rückzug in die Ruhe und Intimität. Und: es ist eine Adresse, eine ständige Bleibe, so dass man von hier aus Kinder zur Schule schicken kann.
 

 
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10x10-gelb.jpg (652 Byte) Originalbericht von Marita Messmer-Beier und Carl-Heinz Beier; Fahrt am 27. Jan. 05 in die Region um das Dorf Wadduwa

 

   
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Heute treffen wir Ostmeiers, um gemeinsam die Schäden an den Häusern in Wadduwa zu erfassen. Bei Father Prasad Perera, dem Priester der Gemeinde, sind wir um 11 h zusammen mit Bimal Perera verabredet. Wir machen Bestandsaufnahme. Seine Fragenbogenaktion läuft noch - er hat aber bereits vorläufige Zahlen vom Regierungsvertreter des Bezirks: 286 total zerstörte Häuser 504 beschädigte Häuser und 153 Fälle von verlorenem Werkzeug, Hab und Gut.

Auch er berichtet uns von der Regelung, dass innerhalb des 100-m-Strandbereichs kein Bauvorhaben oder Reparaturarbeiten durchgeführt werden dürfen. Von den 286 zerstörten Häusern liegen jedoch rund 200 in dieser Zone. Ostmeiers entscheiden sich nach reiflicher Überlegung und auf die Empfehlung von Father Prasad mit dem Bau von 80 Häusern außerhalb dieser Zone. So viel Geld haben Sie aus den Spenden erhalten, die über die Mindener Domgemeinde eingesammelt wurden. Parallel dazu werden Reparaturarbeiten an beschädigten Häusern ausgeführt. Die Abwicklung soll wie bei früheren Projekten über die Ceylon-Direkthilfe e.V. und ihrer Partnerorganisation DHO erfolgen.

Der Grundriss der Häuser richtet sich nach der Personenzahl der Familien. Das Standardhaus wird 2 Schlafzimmer, 1 Wohnraum, Küche und Toilette haben. Die Wasserversorgung erfolgt über das vorhandene Leitungsnetz und öffentliche Zapfstellen. Die Stromversorgung sollen die Familien selbst organisieren / finanzieren. Nur in Härtefällen werden diese Kosten später vom Projekt übernommen.

Bimal Perera wurde mit der Bearbeitung der Baupläne und Kostenvoranschläge beauftragt. Father Prasad wird uns in 2-3 Tagen die Liste der Familien übergeben, bei denen die Grundstücksfrage eindeutig geklärt ist und die Bebauung vom zuständigen Regierungsbeamten schriftlich genehmigt wird.

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Starke Wellen und Brandung sind normal an den Küsten Sri Lankas. Doch als "die Welle" kam, war plötzlich alles anders.

 

 

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Wir besichtigen "Minden Village", eines der letzten gemeinsamen Bauprojekte dieser Region. 80% dieses Dorfes ist zerstört, die Menschen "hausen" in den Trümmern. Fischerboote liegen zwischen den Ruinen. Alle Hoffnung dieser Menschen ruht auf uns - so war der Gesichtsausdruck, als wir ankamen. Sie bestürmen uns mit Fragen, denn keiner weiß, wie es weiter gehen soll. Auf jeden Fall versprechen wir ihnen, so rasch wie möglich mit den Arbeiten zu beginnen, wo immer es möglich sein wird.

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A perished dream

Ein Fischerboot, an Land geworfen, inmitten zerstörter Häuser, dort, wo einst Hoffnung blühte und Leben war. Ein Fischerboot nur, aber doch eine ganze, eine eigene, eine hoffnungsvolle Welt: das eigene Boot, die Hoffnung auf Fänge, die Grundlage zum Überleben. Arbeit, harte und mühselige, oft enttäuschende und kräftezehrende, aber Arbeit, ohne die alles vergebens und keine Perspektive wäre. Zerstört, Vergangenheit, Trümmer. Ein in einer einzigen Welle versunkener Traum.
A perished dream.
 

   




Make a new dream becomes real. Don't share the sorrows. Share your furtune.

           
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