aktiv-logo-klein.jpg (3314 Byte)
zweiter Rep. neu
Aufbau
Bilder
Aufbau
Remscheid
Foto-Ausst.
erster Report
Zukunft
Die Welle
Dankeschön !
Presseecho
Konkrete Hilfe
Hausbau
Dilemma
Erste Projekte
Cronenberg
Cronenberg 06
Solingen
Solinger Sport
Barmen
Info-ABC+News
Start-up-Projekt
Patenschaft
Portrait CDH
Karten 
Danke 
Home
. 10x10-gelb.jpg (287 Byte)

Wir haben fassungslos vernommen, wie tausende Menschen von einer Sekunde zur anderen in den Tod gerissen, verletzt und geschädigt wurden, ihre Existenz und das Zuhause verloren. Diese Welle war eine Katastrophe. Wir hoffen darauf, dass nun eine Welle der Hilfe kommt, die logischerweise nichts rückgängig machen kann, die aber dazu beiträgt, Mut zu geben, sich selbst wieder eine Zukunft zu schaffen.

Opfer einer Naturkatastrophe zu werden, scheint unabwendbares Schicksal. Mehrere zehntausend Menschen sind in Asien getötet worden, sehr viele davon in Sri Lanka. Doch dann allein gelassen zu werden, ohne auf Hilfe hoffen zu dürfen, ist deprimierend und eine seelische Wunde, die niemals verheilt.


Verlorenes Paradies
 

 

 

 

« Wenn wir jetzt nicht helfen, wann wäre unsere Hilfe denn je angebracht gewesen? »  
Carl-Heinz Beier

10x10-gelb.jpg (287 Byte)

Pressemitteilung 27.2.05: Hilfe gestartet
30x30-ring.jpg (450 Byte) PDF-File
30x30-ring.jpg (450 Byte) Word-File
siehe auch:
Bilder

. 10x10-gelb.jpg (287 Byte)

Sie haben erlebt, was Hollywood mehrfach als Gruseldrama inszeniert hat. Doch in der Realität gab es kein Happy End, keinen Held, der die Welt rettete. Jetzt müssen wir, die wr nicht betroffen waren, den Menschen Kraft, Mut und Perspektive zurückbringen.

Es ist der Alptraum: Das Meer erhebt sich zum Berg und stürzt auf alles hernieder. Wen es unmittelbar trifft, hat kaum eine Chance, unverletzt oder lebend zu entkommen. Wer flüchten kann, verliert Hab und Gut, viele von diesen Opfern ihre Unterkunft. Sie stehen vor dem Nichts. Der Schock sitzt tief. Die Verzweiflung ist groß. Die Angst ein ständiger Begleiter.

 

10x10-gelb.jpg (287 Byte)
Am 2. Weihnachtstag 2004, in den Morgenstunden, hob sich der Meeresboden rund 1000 Kilometer westlich von Sumatra um gut 30 Meter an – schlagartig. Ein so genanntes Seebeben, ein Erdbeben unter dem Meer. Es löste eine Flutwelle (Tsunami) aus, die mit der Geschwindigkeit eines Düsenflugzeuges und der Kraft von 10.000 Atombomben über den Indischen Ozean rollte und an den Küsten, wo sie auftrat, sich bis zu 10 Meter hoch auftürmte. Mit dieser zerstörerischen Kraft walzte sie Menschen, Tiere, Häuser einfach weg. Zurück blieben Tote, Trümmer und die pure Angst. Hätte es Sie persönlich getroffen, wie dankbar wären Sie für jede Hilfe? Bitte messen Sie daran Ihre Bereitschaft, mit Summen Ihrer Wahl - kein Betrag ist zu gering - Ihrem Mitgefühl Ausdruck zu geben und die Projekte der Ceylon-Direkthilfe zu unterstützen, fortzusetzen und andere neu zu beginnen.

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Spendenkonto
Konto 0 56 56 55
Deutsche Bank Solingen
BLZ 342 700 24
international:
BIC: DEUTDEDB342
IBAN: DE84 3427 0024 0056 5655 00

.

 

 

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Unsere Planung

Uns geht es um die langfristige Perspektive, die dauerhafte Sicherung von Familienexistenzen, die Ausbildung und Rehabilitierung vor allem von Kindern mit Behinderungen und der so genannten Hilfe zur Selbsthilfe. Das sind Unterstützungen, die Opfern von Unglücken, Krankheiten oder unbeeinflussbaren schicksalhaften Ereignissen Mut, Kraft, Wissen und Befähigung geben, sich von den Folgen dieser Schicksale zu erholen oder zu befreien. Mit anderen Worten: wir möchten diesen Menschen jene Chancen geben, die wir für und bei uns als selbstverständlich und berechtigt ansehen.

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Unser Versprechen

So, wie wir auch bis jetzt besonnen und vor allem in integrierter Kooperation mit den Betroffenen, sri lankischen Behörden, Institutionen und engagierten Bürgern die Langfristperspektiven unterstützt haben, werden wir auch weiterhin handeln. Denn wenn die erste Not gelindert ist, wenn die Hilfsorganisationen mit ihrer Soforthilfe sich wieder zurückziehen, dann entsteht jenes "Nichts", das besonders hart und schlimm ist. Wir wissen aus Erfahrung, dass gerade in diesen Momenten jede Möglichkeit, Gemeinschaft zu finden und Hilfe zu erhalten, im besonderen Maße wertvoll, nützlich und lebensbejahend ist.

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Effektivität durch Erfahrung und Kooperation

Die Ceylon-Direkthilfe ist eine 1981 in Solingen gegründete, unabhängige und nur durch Privatinitiative getragene  Organisation. Sie ist frei von kirchlichen, politischen oder sonstigen Bindungen. Getragen wird sie von engagierten Mitgliedern, Förderern, Spendern, deren Hilfe im eigenen Ermessen steht. Allein das eigene ethisch-moralische Weltbild ist ausschlaggebend.

Diese Freiheit und Vielfalt führte zu einem erfolgreichen Netzwerk. Auf der einen Seite die Treue und über dem Durchschnitt liegende Bereitschaft von Spendern. Und auf der anderen Seite eine in Sri Lanka einmalige Art der Hilfe, die sogar von Ministerien und Behörden ideologiefrei gefördert wird.

In dem nunmehrigen fast 25jährigem Bestehen konnte die CDH Projekte in einem Gesamtvolumen von rund 3 Mio. Euro abwickeln, bedeutende Zuschüsse der Europäischen Gemeinschaft einbezogen. Hauptwerk ist Sunflower Village, ein Dorf für die Rehabilitation, Schul- und Berufsausbildung vor allem junger Menschen. Darüber hinaus wurden an die hundert andere Projekte durchgeführt, die meisten längst erfolgreich abgeschlossen.

Die Ceylon-Direkthilfe verbindet ihre unmittelbare Hilfe stets mit dem Angebot für die Betroffenen, dies als eine Chance zu ergreifen, sich selbst effektiver als bisher zu helfen – eben als Hilfe zur Selbsthilfe.

Die Kooperation und Koordination mit Menschen "vor Ort" hat sich als der richtige, langfristig erfolgreiche Weg erwiesen. Denn erstens können so alle Maßnahmen den Bedürfnissen der Betroffenen gerecht gestaltet werden und zweitens wird die Hilfe niemals als "Einmischung von außen" angesehen und damit mehr als andere akzeptiert. Darüber hinaus hilft diese Strategie, Hilfe nicht als entwürdigendes Almosen ansehen zu müssen.

Die Bundesregierung, Außenminister Fischer, ruft ausdrücklich dazu auf, den betroffenen Menschen das zu gewähren, was wir alle selbst in einer solchen Situation erhoffen, fast erwarten würden: Solidarität, die sich durch Taten ausdrückt.

 

 

Bilder aus der aktuellen Stunde, WDR, 28.12.04

«
Die Zahl der Opfer - und auch Überlebende sind Opfer - ist weit größer, als im ersten Anschein zu erkennen war. Wir haben in Sunflower Village die Möglichkeit, kurzfristig einer Reihe von Familien ein zwischenzeitliches Asyl zu bieten, um von dort aus eine neue Existenz aufzubauen. Wir werden jetzt überlegt handeln und nach Priorität entscheiden. Die Begrenztheit der Mittel und Möglichkeiten zwingt uns dazu, Entscheidungen zu treffen. Und obwohl wir diese rasch treffen werden, müssen wir uns für bestimmte Wege entscheiden. Aber Sie als Spender, Förderer und Freunde der Ceylon-Direkthilfe dürfen sicher sein, dass wir die bisherigen Wege nicht verlassen und Humanität weiterhin der einzige Maßstab ist, nach dem wir unser Vorgehen ausrichten.
»

 

; ; ; ;