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Es ist das absolut perfekte Dilemma, eine zwingende Zwickmühle:

Wenn jetzt Urlauber nicht nach Sri Lanka - und anderen betroffenen Ländern - reisen, bricht die Infrastruktur noch mehr zusammen, Verdienstmöglichkeiten fallen weg, das Elend wird zunehmen. Letztendlich bedeutet das für die Betroffenen: Hungern. Oder sogar sterben. Die Arbeitslosigkeit wird das Elend vergrößern.

Fahren Urlauber, in angemessenem Abstand zur Tragödie, wieder dorthin, werden sie inmitten von der Existenz bedrohter Menschen leben müssen. In gut versorgten Ghettos. Und je großzügiger sie das Geld ausgeben, desto eher wird ein Teil davon wieder in den Kreislauf fließen, an dem alle teilhaben - Besitzer und "Kapitalisten" wie auch die Arbeiter und Lohnabhängigen. Der Luxus, den sich Urlauber gönnen, wird helfen können, das "Einheimische" vielleicht gerade so viel verdienen, dass sie und ihre Familien nicht verhungern.

Was also soll man tun angesichts dieses scheinbaren Widersinns?

 

 

 

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Aus einem Brief:

   «

Und was mich wirklich nervt ist dieser "Die Natur rächt sich"-Rap.
Könnten wir nicht einfach zugeben, dass Menschen in Wirklichkeit völlig machtlos sind, dass die Natur tut, was sie schon immer tat, anstatt diesen biblischen Quatsch zu bemühen?
Das einzige, was wir lernen können, ist mit der Natur zu kommunizieren, ihre Sprache zu verstehen, sie zu fühlen, das Leben zu genießen, einander zu helfen, zu teilen, uns zu lieben, uns nicht gegenseitig abzuschlachten.
Wirklich zu leben. Aber Du kennst ja das Lied: "Wann wird man je versteh'n?"

   »

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Hierarchie. Abhängigkeit. Ungerechtigkeit.

Noch nie, so weit wir Geschichte zurückverfolgen und andere Kulturen kennen gelernt haben, gab es ein freies Volk Gleicher. Immer schon waren Kasten, Hierarchien, oben und unten, arm und reich, mächtig und abhängig, besitzend und unvermögend das Charakteristikum einer jeweiligen Gesellschaft. Mal mehr, mal weniger; mal offener, mal verdeckter. Mal erzwungener, mal gewachsener und akzeptierter. Mal kürzer, mal länger. Der Mensch ist biologisch gesehen ein "Rudeltier", die Rollenverteilung innerhalb einer Gruppe, Gemeinschaft, Gesellschaft wurde bis jetzt als natürlich, nämlich sinnvoll und akzeptiert, nützlich und unveränderlich angesehen. Die simple Frage muss erlaubt sein: warum soll sich daran angesichts einer Naturkatastrophe etwas ändern? Und deshalb müssen wir uns mental darauf einstellen, ein jeder für sich, darauf eine Antwort zu finden, ob man nun die betroffenen Gebiete meiden will oder eben gerade wegen ihrer Notlage besuchen und dort "Hilfe durch Konsum" leisten möchte. Wir können Ihnen keinen anderen Rat geben als den, dass jede Entscheidung, die ehrlich und überzeugt getroffen wird, die richtige ist. Machen Sie sich selbst nichts vor. Folgen Sie Ihrer inneren Stimme. Vertrauen Sie Ihrer Intuition. So werden Sie mit gutem Gewissen entscheiden können und sich so oder so wohl dabei fühlen.
 

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Sicherlich wird mancher in religiösem Eifer das Seebeben auf das Wirken und Wollen anderer, "höherer" Mächte, Gott oder Götter, Schicksal oder Karma zurückführen wollen. Allein, das Beben ist ein so natürlicher Prozess und Vorgang, dass man sagen muss: ohne solche Ereignisse wäre die Erde nicht so, wie sie ist. Die Verschiebung der Kontinentalplatten ist der Preis dafür, dass es sie überhaupt gibt. Und ohne diese relativ dünne feste Kruste, die wir Erde oder Landmasse nennen, wären wir allenfalls Fische oder sonstiges Getier im Wasser. Daher müssen wir jederzeit mit weiteren Ereignissen gleicher Art rechnen. In den Denkdimensionen der Menschen vielleicht "in ferner Zukunft"; erdgeschichtlich, geologisch betrachtet wackelt und ruckelt die Erde fortgesetzt und unentwegt. Das Risiko bleibt bestehen, dass sich das Ereignis, schlimmer noch, oder bei weitem nicht so arg, wiederholen kann. Morgen, nächstes Jahr, im nächsten Jahrhundert. Es ist nicht in Sicht, wann so etwas vorausgesagt werden kann. Und selbst wenn, wie geschehen, die Forscher auf ihren Monitoren die Welle mit einigen Minuten Vorlauf kommen sahen, wann sollte die Infrastruktur in allen Ländern der Welt so weit sein, dass jeder an jeder Küste rechtzeitig gewarnt werden könnte und dann noch genügend Fluchtmöglichkeiten und Auffanglager zur Verfügung ständen? Denn eine solche Flutwelle ist, nicht nur der Theorie nach, in Hamburg und Holland, Honolulu und Hongkong, in Hawai und Haiti, in Husum und Hull jederzeit möglich. Ein Leben ohne Risiko gibt es eben nicht.

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30x30-ring.jpg (450 Byte) ausgewählte Aphorismen mit Bildern
   
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Hans-Georg Wenke, Pressesprecher der CDH
Zusammen mit seiner Frau Monika Wenke seit Gründungstagen Mitglied der CDH.

Vielleicht helfen Ihnen die nachfolgenden Aphorismen, zu einem Entschluss zu gelangen. Sie entstanden bereits vor Jahren ausnahmslos an jenen Stränden, die nun zerstört sind. Es sind die "asiatischen Gedanken eines Europäers". Und vielleicht treffen Sie ja auch das, was Sie in Asien gespürt, gefühlt, erlebt, gedacht haben:

 

 

      10x10-gelb.jpg (652 Byte) Wer gibt,
was übrig bleibt,
ist milde.
Wer gibt,
wessen jemand bedarf,
ist nobel.
Wer gibt,
was anderen hilft,
ist edel.
Wer gibt,
was andere erfreut,
ist gütig.
Wer gibt,
was Not lindert,
ist reich beschenkt.

 

  10x10-gelb.jpg (652 Byte) Wer Geld hat
und wie ein Armer lebt,
überwindet sich selbst.
Wer die Macht hat
und wie ein Knecht lebt
überwindet sich selbst.
Wer Kraft hat,
und wie ein Demütiger lebt,
überwindet sich selbst.
Wer Wissen hat,
und wie ein Glaubender lebt,
überwindet sich selbst.
Wer sich selbst überwunden hat
und wie ein Suchender lebt,
ist frei von Zweifel und Angst
und offen für alles,
was die Zukunft bringt.

 

 

.

 

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Am Strand;
nahe der Hütte,
trafen sie sich.
Der Fischer
und der Tourist.
Nach scheuem,
flüchtigen Lächeln
kamen sie in ein Gespräch.
Und stellten beide
verblüfft und vergnügt fest,
dass sie sich gegenseitig bewunderten.
Der Fischer
den offensichtlichen Reichtum
und die sichtbare Freiheit
des Fremden.
Der Tourist
die Ungebundenheit
des natürlichen Lebens
und die ständige Berührung
mit der Natur.
Die Hütte,
ärmlich, zerfallen,
erschien dem Touristen wie ein Palast.
Ein Bier im Hotel
kostete mehr,
als der Fischer
an einem Tage
verdienen konnte.
Aber wieso
hatte keiner von beiden
den Mut,
die Rollen
zu tauschen?

 

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Auch am Ende seines Lebens
hat ein Fisch nicht begriffen,
was ein Aquarium ist.
Und da sollten wir
die Welt begreifen?

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Auf Glücklichsein
kann man nicht warten.
Man muss es leben.

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Aus Boden und Samen
wächst der Keim.
Er ist wahr.
Aus dem Keim
wird ein Baum.
Er ist wahr.
Der Baum
treibt Blüten.
Sie sind wahr.
Blüten wachsen zu Früchten.
Sie sind wahr.
Grünes Laub
wird welkes Laub.
Beide sind wahr.
So hat
die Wahrheit
viele Gesichter.
Suchst Du den Baum,
so wirst Du vieles finden,
aber nicht alles zugleich.
Suchst Du Werden und Vergehen
so wirst du vieles finden.
Nur keinen Anfang
und kein Ende.

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Aus sicherer Entfernung
– sei es Zeit oder Raum –
lässt sich jede Situation
leicht beurteilen.

 

     

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Bescheidenheit ist ungerecht,
wenn es darum geht,
anderen Menschen
helfen zu können.

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Bescheidenheit heisst nicht,
sich nichts zu gönnen.
Vielmehr, nichts zu verprassen,
was anderen
von gutem Nutzen ist.

 
 

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Blind ist,
wer in einen Spiegel schaut
und glaubt,
es sei ein Fenster.

 
      10x10-gelb.jpg (652 Byte) Chaos nennt man,
was man in Wesen und Struktur
nicht durchschaut.

 

   
      10x10-gelb.jpg (652 Byte) Das Ausblenden der Realität
wird immer mehr für viele
zur Realität.

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Das ist,
was ich beobachte:
täglich
kämpfen die meisten
verzweifelt um Geld.
Durch ihre Arbeitskraft,
mit ihren Geschäften,
mittels ihrer Ideen.
Das Geld aber
nutzen sie,
um sich vom
Kampf um das Geld
zu erholen.
Was für ein Umweg.

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Das Universum
von innen heraus
zu ergründen
ist solange erfolglos,
wie man nicht weiss,
wo das Universum
von außen gesehen
seinen Platz hat.

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Dass wir die Grenzen
des Universums
nicht erkennen können,
zeigt deutlich,
wo unsere eigenen Grenzen liegen.

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Der Erfolg
einer Sache
oder eines Projektes
hängt nicht davon ab,
ob es gut ist.
Sondern,
dass es einer
durchführt.

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Deutsche neigen dazu,
alles richtig machen zu wollen.
Vorausgesetzt,
es sagt jemand,
was richtig ist.

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Die Christen sagen,
Gott glaubt an die Menschen.
Wenn die, die an Gott glauben,
nicht an sich selbst glauben,
so glauben sie nicht an Gottes Glauben.

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Die doppelte Verneinung
meint "ja".
Meint dann
die doppelte Bejahung
"nein"?

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Die Welt ist so groß,
wie Du sie verstehen kannst
und mit ihr
in Verbindung bist.

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Du bist so lange frei,
wie es niemanden stört.

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Du willst Gott suchen?
Fragt der Fisch,
woher das Wasser kommt,
in dem er schwimmt?
Der Vogel,
woher die Luft stammt,
durch die er fliegt?

 

  10x10-gelb.jpg (652 Byte) Das Ende einer Reise
um die Welt
ist der Punkt
des Beginnens.
Ist deshalb
die Reise
vergebens?

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Das Leben
ist ein Zufall.
Denn sonst könnte die Ameise
mit Dir verhandeln,
nicht zertreten
zu werden.

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Das Meer, prägt die Menschen,
die von ihm leben:
es macht sie
auf sich selbst bedacht.

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Das Streben
nach einem einzigen,
allumfassenden,
immerwährenden,
prinzipiellen Gesetzes
der Natur, des Lebens,
das Werdens, Seins und Vergehens
drückt aus,
dass man die Vielfalt
des Universums
nicht zu fassen
oder zu akzeptieren
bereit ist.

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Der größte Schatz
nutzt Dir nur,
wenn Du ihn
ausgibst.

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Der Mantel des Schweigens
ist das Totenhemd der Solidarität.

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Der Raum
hat drei Dimensionen.
Höhe, Tiefe, Breite.
Die Zeit
zwei.
Vergangenheit und Zukunft.
Der Mensch
nur eine,
die Zeit
und Raum
zugleich umfasst.
Das Sein
im Hier
und Jetzt.

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Die Morgensonne
ist gleich der Abendsonne.
Der Unterschied
findet in Dir selber statt.

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Die notwendigen Informationen
auf Reisen
lassen sich auf die Fragen
"Wieviel Zeit haben wir?"
und
"Wieviel kostet es?"
reduzieren.
Ganz Gewissenhafte
fragen auch noch
"Wo sind wir?"

 

      10x10-gelb.jpg (652 Byte) Egoismus ist die natürliche Reaktion
auf die Erkenntnis,
dass man keine Chance hat.

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Ein guter Gaukler,
kann mehr Lachen machen
als zehn gute
Philosophen.

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Ein Narr schweigt nicht,
wenn er Fragen hat.
Ein Weiser fragt nicht,
wenn er schweigen möchte.

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Einer ergriffenen guten Gelegenheit
gehen meist
hundert verpasste
noch bessere Gelegenheiten voraus.

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Entscheidungen
ohne Visionen
sind die Kapitulation
vor dem Zufälligen.

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Erfolgreiche Konzepte
sind die,
von denen man sagt:
Das kann doch jeder.
Und die daher
kaum einer
realisiert.

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Es ist leicht,
sich über andere aufzuregen,
solange man
die Fakten ignoriert.

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Es war Abend geworden.
Da liefen die Menschen zusammen,
um den Tag zu feiern.
Und als es Morgen wurde,
wussten sie nicht
was es jetzt zu feiern gäbe.

 

  10x10-gelb.jpg (652 Byte) Ein Held,
wer einen Gipfel erklimmt.
Ein Dummkopf,
wer dann noch weiter
nach oben will.

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Ein mutiges Wort
erschreckt die,
denen es helfen könnte,
am meisten.

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Ein Vogel
ist den ganzen Tag
Vogel.
Ein Baum
ständig Baum.
Und Wasser
immer Wasser.
Nur vom Menschen
hört man,
er hätte
Arbeit,
Feierabend,
Urlaub
oder Wochenend.
Und wäre jedesmal
ein anderer.

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Es gibt keine
heiligeren Orte,
als die,
an denen Du
Frieden findest.

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Es klagt sich leicht
über das eigene Schicksal
vor solchen Menschen,
die mehr Jammer
tragen müssen.

      10x10-gelb.jpg (652 Byte) Freiheit herrscht nur da,
wo es Regeln gibt.
Alles andere
ist Anarchie.

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Früher
war das Dorf
die ganze Welt.
Heute
ist die ganze Welt
ein Dorf.

 

  10x10-gelb.jpg (652 Byte) Fremder Sprachen
tiefer Sinn
bleibt ebenso verschlossen
wie fremder Bräuche Wert.
      10x10-gelb.jpg (652 Byte) Glücklich sein
kann man immer nur
für Momente.
Zufrieden dagegen
ein Leben lang.

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Gutes Tun wird edel,
wenn es von Moral geprägt ist.

 

  10x10-gelb.jpg (652 Byte) Gut, dass wir wissend sind.
Sonst wäre ja
jeder Sonnenuntergang
unendlich traurig.
      10x10-gelb.jpg (652 Byte) Hätte der Tag
weit mehr
als 24 Stunden,
könnten wir mehr tun.
Aber würden wir
mehr erreichen?
  10x10-gelb.jpg (652 Byte) Hierzulande nennt man
,Maßnahmen ergreifen',
wenn etwas geplant wird,
was schon längst hätte
als Tat vollbracht sein sollen.

 

      10x10-gelb.jpg (652 Byte) Ich denke,
die anderen denken,
ich würde denken,
dass ich so über sie denke.
Kein Wunder,
wenn
wir uns nie
verstehen.

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Ich und Sein
sind zwei Spiegel,
in denen wir
die Sonne sehen.
Zerbrechen die Spiegel,
glauben wir,
die Sonne
sei verschwunden.

10x10-gelb.jpg (652 Byte) In der ärmsten Hütte
ist Freude,
wenn Friede herrscht.

10x10-gelb.jpg (652 Byte) In jeder Antwort
ist die nächste Frage verborgen.

  10x10-gelb.jpg (652 Byte) In allen
Flächen, Ecken, Winkeln
zwischen Steinen,
in Mauerritzen,
unter Bäumen und Sträuchern,
spross, rankte, grünte, blühte es.
Frisch, kräftig, vielfältig.
Unaufhörlich, unstörbar.
Leben.
Kraft.
Natur.
Ich hörte die Leute
es Un-Kraut
nennen.

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Intoleranz hilft prächtig,
die Welt
verkehrt zu sehen.

 

      10x10-gelb.jpg (652 Byte) Ja und nein,
danke und bitte,
gut und schlecht,
Himmel und Hölle,
noch tausend Worte mehr
kann man
in hunderte
von Sprachen übersetzen.
Nur für ein Lächeln
oder eine Faust
brauchst Du
keinen Dolmetscher.

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Jedes Tier
frisst zunächst
was ihm vor Füßen liegt,
bevor es einen Schritt tut.
Nur wir Menschen
sehen zuerst in die Weite
bevor wir
das Naheliegende entdecken.
Vielleicht liegt es daran,
dass ein Tier
seinen Kopf
zu Boden neigen kann
und wir Menschen
die Nase viel lieber
himmelwärts richten.

 

  10x10-gelb.jpg (652 Byte) Je klarer, einfacher und aufrichtiger
eines Menschen Gedanken sind,
desto weniger wird diese Person
von anderen verstanden.


10x10-gelb.jpg (652 Byte) Je komplexer die Welt wird,
desto einfacher funktioniert sie:
nach dem Prinzip
des Egoismus.

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Jeden Tag eine gute Tat
ist ein guter Anfang.
Mehr aber auch nicht.

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Jeder
ist so unwissend,
wie er sich
daran hindern lässt,
die Wahrheit
zu erkennen.

      10x10-gelb.jpg (652 Byte) Kannst Du Wasser
mit den Eigenschaften der Luft beschreiben?
Verstehst Du den Berg,
wenn Du ins Tal schaust?
Ist die Nacht
die Erklärung des Tages?
Also wie willst Du
Glauben und Fühlen
mit dem Verstand näherkommen?
  10x10-gelb.jpg (652 Byte) Kein größere Verantwortung
als die,
dem Vertrauen von Kindern
gerecht zu werden.

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Klammere Dich nicht
an die Gesetze.
Erkenne,
was sie bewirken.

 

      10x10-gelb.jpg (652 Byte) Lerne
von den Kindern.
Zum Glücklichsein
brauchst Du nichts
außer Deiner Freude.
Die aber
ist um so größer,
je mehr
sie dem Augenblick
entspringt und entspricht.

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Liebe den nächsten wie dich selbst!
Mein Gott,
was für ein Hass
auf dieser Welt!

  10x10-gelb.jpg (652 Byte) Liebe
und Religion
haben etwas
gemeinsam.
Sie sind der Verzicht
auf das hemmungslose Ich
zugunsten
eines Ideals.

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Liebe
ist die Überwindung
der Schranken
des Ichs.

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Lust und Laune
ist die Sprache
der Seele.

 

      10x10-gelb.jpg (652 Byte) Male ein Bild,
und ein anderes bleibt unbemalt.
Singe ein Lied,
und ein anderes bleibt ungesunden.
Lebe ein Leben,
und ein anderes bleibt unbelebt.

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Meist ist schon
viel getan,
wenn wenigstens
etwas getan wird.

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Menschlichkeit
ist nicht Erbarmen,
sondern Gewährenlassen.
Brüderlichkeit
ist nicht das Geben,
sondern das Hilfe anbieten.
Güte
ist nicht das Bedauern,
sondern das rechte Maß.
Weisheit
ist nicht das Richten,
sondern das Dulden.

  10x10-gelb.jpg (652 Byte) Manches Zaudern
nimmt erst ein Ende,
wenn es
keine Wahl mehr gibt.

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Mehr
zu haben,
zu sein,
zu erleben,
ist eine Sucht,
die entsteht,
wenn man das,
was man hat,
ist, erlebt,
gering schätzt.

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Mir wurde gesagt,
ich solle mich
um
Rücksicht
Nachsicht
Einsicht
Vorsicht
Aussicht
Ansicht,
Umsicht
bemühen.
Ja,
wohin soll ich denn
nun schauen?

 

      10x10-gelb.jpg (652 Byte) Nach dem Nutzen
einer Freundschaft zu fragen,
heißt,
sie in diesem Moment
zu beenden.

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Nichts bestimmt
das Leben der Menschen
grundlegender
als die Drehung
der Erde.

 

  10x10-gelb.jpg (652 Byte) Natürlich soll sich
alles zum Guten wenden.
Aber
für wen?

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Nicht die Zeit vergeht.
Sondern unsere Geduld.

      10x10-gelb.jpg (652 Byte) Oft nennt man "Problem",
was eigentlich
nur Sachverhalt ist.

 

  10x10-gelb.jpg (652 Byte) Oft ist,
wenn man merkt,
dass es zu spät ist,
es viel zu spät.
      10x10-gelb.jpg (652 Byte) Phantasie
ist Träumen
mit offenen Augen.
  10x10-gelb.jpg (652 Byte) Politik ist ganz einfach:
heucheln
oder meucheln.

 

      10x10-gelb.jpg (652 Byte) Reden
ist besser als Lethargie.
Dulden
ist besser als Reden.
Tun
ist besser als Dulden.
Doch Sein
ist besser als alles

 

  10x10-gelb.jpg (652 Byte) Ruft ein Politiker nach Frieden,
weiß er selbst nicht,
wie er ihn schaffen soll.
      10x10-gelb.jpg (652 Byte) Sehe die Welt,
wie sie ist.
Aber denke sie Dir,
wie Sie sein soll.

10x10-gelb.jpg (652 Byte) So groß das Universum auch sein mag,
Dein Jetzt und hier
existiert kein zweites Mal.

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Sorge Dich nicht,
Zeit zu stehlen.
Denn sie gehört keinem
denn Dir.

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Stirbt die Hoffnung,
stirbt der Mensch.

  10x10-gelb.jpg (652 Byte) Sei nicht traurig,
wenn ein schöner Sommer sich neigt.
Sei froh,
dass es einer gewesen ist.

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Selbst Gerechtigkeit
erlaubt nicht
Selbstgerechtigkeit.

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Solange Du Dich über andere wunderst,
und ärgerst, und sorgst, und ihrer nicht froh bist,
hast Du den Glauben an sie.

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Streiten ist gut.
Wenn man es tut,
um Frieden zu schließen.

 

      10x10-gelb.jpg (652 Byte) Toleranz hat einen
hohen Preis.
Man steht nicht mehr
im Mittelpunkt.

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Typisch deutsch ist,
zu wissen, was verboten ist,
aber nicht zu wissen,
was geboten ist.

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Tue, wozu Du Lust hast.
Und immer weniger von dem,
was andere Dir
vorschreiben,
vorschlagen,
vormachen,
ohne dass sie selbst
Lust dazu haben.

  10x10-gelb.jpg (652 Byte) Träume beweisen,
was wir können,
wenn wir uns nicht
durch Zweifel
selbst daran hindern.

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Trete ein
für Deine Überzeugung,
und Du überwindest
Deine Furcht.
Sei,
wie Du willst,
und Du überwindest
Deine Grenzen.
Tu,
was Du tun musst,
und Du überwindest
den Tod.

 

      10x10-gelb.jpg (652 Byte) Und hättest Du nur noch
einen Tag zu leben:
warum sollte dies nicht reichen
Großartiges zu tun?

 

  10x10-gelb.jpg (652 Byte) Unzufrieden kann nur sein,
wer sich selbst
nicht akzeptiert.
      10x10-gelb.jpg (652 Byte) Verzichten zu können,
ist der größte Zugewinn
an Persönlichkeit.

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Viele
kämpfen ihr Leben lang
gegen die Dummheit
der anderen.
Und besiegeln damit
die eigene.

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Vorurteile sind nützlich,
weil sie davor schützen,
mühsam nach Zusammenhängen
suchen zu müssen.

  10x10-gelb.jpg (652 Byte) Viele wollen die Welt besitzen,
so wie sie ist,
nur,
um sie zu verändern oder zu zerstören.

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Von
einer
Pyramide
kann man die
Spitze weglassen.
Aber nicht ihre Basis.
Auf
einen
Menschen,
der oben steht,
kommen Millionen,
die ihn tragen und halten.
Da
will
ich doch
lieber dort
stehen, wo ich
von gutem Nutzen bin.

 

      10x10-gelb.jpg (652 Byte) Warum isst Du?
Warum trinkst Du?
Um des Essens
oder des Trinkens
willen?
Nein.
Dann also
rede auch nicht
um der Worte willen.
Und
denke nicht
um der Zweifel willen.
Aber handle
um der Menschlichkeit willen.

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Wenn Du einen Fehler machst,
werden Deine Freunde Dich korrigieren
und Deine Feinde Dich kritisieren.
So leicht kann man beide unterscheiden.

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Wenn es denn ein Paradies gäbe:
ob wir es erkennen würden,
in der Eile unserer Suche?

Wenn ich die Zukunft
kennen würde,
welch eine Hoffnung
ginge mir verloren.

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Wer aufhört
sein zu wollen
wie die anderen sind,
beginnt,
einzigartig zu werden.

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Wer sich
auf Sänften tragen lässt,
ist nicht mehr Herr
über die eigenen Schritte.

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Wie man Gott
am besten dient?
Am leichtesten
gebeugten Knies
in der Kirche.
Am mühsamsten
aufrechten Ganges
im Leben.

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Wüsste jeder,
was ihn treibt,
wäre klar,
was kommt, was bleibt.

  10x10-gelb.jpg (652 Byte) Wahrsagen ist leichtsinnig.
Die Wahrheit sagen ist gefährlich.

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Was Du in Gedanken
vollbracht hast
wird Dein Wirken
in die Tat umsetzen.

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Was lässt die meisten das Leben ertragen?
Die Hoffnung, es sei nicht so an allen Tagen.

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Was muss geschehen,
damit allen alles recht ist?

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Weiß ich, was morgen sein wird
als, dass ich mit wünschen werde,
ich hätte heute
noch intensiver gelebt.

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Wenn einer
die zarte Melodie
des Glückes
pfeift,
so werden zehn
die Pauken des Neids schlagen
und ihr Dröhnen
wird alles übertönen.

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Wenn man die Lösung
eines Problems sucht,
so muss man
die Bindung daran
aufgeben.

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Wer den Regen
nicht wünscht,
muss die Sonne
am Scheinen hindern.
Wer das Leid
verbannen will,
muss die Freude
auslöschen.

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Wir bewundern
an einem wunderschöne Baum
dessen Krone.
Doch er lebt
durch seine
Wurzeln
im Verborgenen.

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Wo keine Not herrscht,
lässt sich gut darüber reden.

 

      10x10-gelb.jpg (652 Byte) Zu nehmen,
was gegeben ist,
ist den meisten
viel zu wenig.
  10x10-gelb.jpg (652 Byte) Von besonderem Reiz
sind jene Mitmenschen,
die sich ununterbrochen
über das beklagen,
was sie selbst verursacht haben.

 

      10x10-gelb.jpg (652 Byte) Zufriedenheit
kann man nicht lernen
denn durch Geduld.
  10x10-gelb.jpg (652 Byte) Zynismus
ist die Mumie
des Mitgefühls.
           

alle Aphorismen:
Hans-Georg Wenke

         
           
           
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Schon immer haben in Sri Lanka / Ceylon Menschen am Strand gesiedelt, vor allem die Fischer. Doch über eine Welle dieses Ausmaßes ist in der Geschichtsschreibung, geschweige denn Erinnerung nichts bekannt. Um so unvorbereiteter traf es die Menschen am 26. Dezember 2004, "aus dem Nichts heraus".

Eine Aufnahme aus dem Jahre 1888 vom Stand bei Hikkaduwa

   
           
           
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