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Innehalten und Gedenken.
An Verantwortung erinnern.
In Wuppertal, der Geburtsstadt von Else Lasker-Schüler, haben der DGB, die
Gewerkschaft ver.di und die Deutsch-Tschechische und Slowakische
Gesellschaft als Kooperationspartner der Else-Lasker-Schüler-Gesellschaft am
24. April 2005 eine Gedenkveranstaltung durchgeführt. In der Gemarker Kirche
, wo die Bekennende Kirche ihre „Barmer Synode“ abgehalten hat. Anlass für die Gedenkfeier war u. a. der 60. Todestag von Else-Lasker-Schüler. Zahlreiche Besucher gedachten des Holocaust an den Armeniern und anderer Völkermorde, anlässlich der 60. Wiederkehrs des Tages der Befreiung Nazi-Deutschlands durch alliierte Kräfte, wie einst Bundespräsident Richard von Weizsäcker das Kriegsende genannt hat.
Die Veranstalter hatten gebeten, an Stelle von Eintrittsgeldern mit einer
Spende zugunsten der CDH und der von ihnen betreuten Projekte ihre
solidarische Referenz zu erweisen. Auch für diese noble Geste unser
herzlicher Dank. |
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Grüner als Stein: der frühlingsfrische Baum verdeckt den Kirchturm einer der in ihrer Symbolkraft und von ihr ausgehenden gesellschaftspolitischen Gestaltungskraft bedeutendsten Kirche Wuppertals, der Gemarker Kirche in Barmen.
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. | . Betroffen von Krieg und Katastrophen sind viele. Aber die menschlich verursachten, das Sterben durch Machtgier und fanatische Blindheit, darf einfach nicht sein. Wir danken den Menschen, die in der Gesellschaft, der Öffentlichkeit, der Politik, der Kunst dafür eintreten, dass sich Wahn-Ideen nicht wieder verselbständigen. Dennoch ist der Wunsch das eine, die Realität das andere: zur Zeit werden an die 30 Kriege gezählt, in denen Menschen zu Tode kommen. Unschuldige, lebensfrohe, positiv gestimmte Menschen. Sie haben keine Chance, dem Tod zu entkommen. Außer der: dass immer wieder andere sich für Frieden und Freiheit aktiv einsetzen und auf weltpolitische Entwicklungen Einfluss nehmen, indem sie der Öffentlichkeit, ihren Mitmenschen bewusst machen, dass es sehr wohl eine Unterscheidung von Gut und Böse, richtig und falsch, Menschenwürde und verachtendem Fanatismus gibt.
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. Um so mehr sei allen anderen, die an der Veranstaltung mitgewirkt haben, durch Beiträge und organisatorisch, gedankt und sie ermutigt, auf dem Wege weiterzumachen, Vergessen niemals zuzulassen. |
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| Musik, die die Seele ansprach: Vertonungen von Else-Lasker-Schüler-Gedichten und Friedenslieder. |
Mehr als nur ein Hauch von Gospel und Soul: Rie Shiikawa und Lisa Cash |
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