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«Solinger Sport hilft Sri Lanka »
Sie seilten sich vom Dach ab,
schossen so treffsicher auf die Torwand, dass es eigentlich zum Aufstieg in
die nächste Liga reichen müsste, sie rannten kurz und sprintstark gegen die
Uhr, zeigten "Tennis im Dreieck", strampelten auf Fahrrädern um die höchste
Wattzahl, spielten Fußball zum Gaudi aller nach Art des Tipp-Kick und
schlugen mit runden Keulen gegen schnelle Bälle: Solinger Sportvereine und
ihre aktiven Sportler zeigten über 5 Stunden lang in Solingens neuer Mitte,
der Clemensgalerie, dass sie sich mit der Aktion "Solingen hilft Sri Lanka"
mehr als nur solidarisch fühlten. Gegen Spende, 1 Euro, höherer Obolus gerne
gesehen, ließen sie sich auf Miniduelle mit Besuchern und Passanten ein oder
mutige "Flachländler" nach Bergsteigerart die Hauswand runter laufen -
seilgesichert, versteht sich. Wer alle Parcours hinter sich hatte, oder mehr
noch: wer erst gar keinen angefangen hatte (Alter, Wetter, schwer bepackt,
falsche Kleidung, zu kalt, Hexenschuss, Übergewicht, Kurzatmigkeit,
Schwiegermutter muss auf die Kinder aufpassen und wartet daheim — ach, was
gibt es viele Ausreden !!!!) konnte wenigstens das wichtigste von allem tun:
sich an einer grandios köstlichen Gulaschsuppe stärken oder, Winter sei
Dank, dem Glühwein zusprechen. Alle Einnahmen wanderten in die
Spendenbüchsen.
Mit
Freude und Phantasie haben die Solinger Sportler mitgeholfen, die drei in
der Aktion "Solingen hilft Sri Lanka" eingebundenen Vereine mit Spenden zu
unterstützen. Das Tageblatt und die Clemens-Galerien stellten Infrastruktur
bereit. "Föön", Solingens professioneller Soundequipment-Ausrüster, sorgte
für Musik und vor allem, dass Initiator, Organisator und Dauer-Moderator
SSB-Chef Hartmut Lemmer ein optisches wie auch akustisches Nonstop-Programm
präsentieren konnte.

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Aus den Reports der
Hilfsorganisationen:
«
Die Situation für
zehntausende Menschen auf Sri Lanka ist schlimmer, als wir es vorstellen
mögen.
Allein die Anzahl der Waisenkinder geht in bedrückende
Dimensionen.
Wir hier in Deutschland sind leicht geneigt - weit weg vom
dortigen Geschehen - den Fall für erledigt zu erklären, weil ja Hilfe
schnell und professionell vor Ort war.
Die
Trümmer sind aber nur ein kleiner Teil der Katastrophe. Der Armut, die nun unter
hunderttausenden ausgebrochen ist, gilt es entgegenzuwirken. Doch wir sind voller
Hoffnung, dazu beitragen zu können, weil wir auf viele verständige Menschen treffen, die so
perspektivisch denken und auch in nächster Zeit nicht "das Thema leid"
sind.
» |
. |
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Steter Euro macht es aus, darf man ein Sprichwort abwandeln. Die Summe
auch der "kleinen Spenden" war zum Schluss auf einen ansehlichen Berg
gewachsen und wird exakt auf die drei Organisationen "Ceylon-Direkthilfe",
"Society for Peace & Love" sowie "Friedensdorf Oberhausen" aufgeteilt.
Danke an alle - vor allem aus Reihen der "Alligators"-Baseballer, die
unermüdlich mit den Spendenbüchsen unterwegs waren. Wie man sieht, mit
gutem Erfolg

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Musste
und sollte auch so sein: Plausch am Rande (links Josef Neumann,
Geschäftsführer der Lebenshilfe).
Wurde
weder müde noch heiser noch fehlten ihm erklärende Worte: Hartmut Lemmer,
Vorsitzender des Stadtsportbundes, lieferte eine professionelle
Non-Stop-Évent-Info-Radioshow ab, mit dutzenden von Live-Interviews und
unermüdlichem Optimismus: «Leute, denkt an die Spendendosen.» |
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Der
Übertragungswagen von "Kalle" Kuntze verlieh "Stadionsprecher" Hartmut
Lemmer Phonstärke |
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