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Um ihrer Zukunft wegen
»1 % Hilfe ist mehr
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Die Ceylon-Direkthilfe ist in Deutschland beheimatet und seit 1981 in Sri Lanka als Hilfsorganisation aktiv. Ziel ist, durch Hilfe zur Selbsthilfe Menschen, die im Abseits des Lebens stehen, Möglichkeiten zu schaffen, selbstbestimmt zu leben und nach eigener Kraft den Lebensunterhalt zu sichern. Dabei konzentrieren wir uns auf:
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0 56 56 55 Deutsche Bank Solingen BLZ 342 700 24 international: BIC: DEUTDEDB342 IBAN: DE84 3427 0024 0056 5655 00 |
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KONKRETE HILFE war und ist möglich ! « Auch nach der Tusnami haben wir konkret und intensiv helfen können. Unser Netzwerk hat sich bewährt. Mit "langem Atem" konnten wir sicherstellen, dass jeder einzelne Spendeneuro wirklich sein Ziel erreichte. Wir ziehen trotz der unvorstellbaren emotionalen Katastrophe im Bereich der materiellen Hilfe sowohl eine motivierende Bilanz wie wir auch gewiss sind, manchem der Opfer durch den Beistand geholfen zu haben, mit seinem persönlichen Schicksal besser fertig zu werden. » Marita Messmer-Beier, Carl-Heinz Beier Die Spendenbereitschaft in Deutschland war überwältigend und einmalig. Allein im engeren (geographischen) Umkreis der Ceylon-Direkthilfe (gegründet in Solingen, jetziger Sitz in Leichlingen-Witzhelden) kamen 2005 zusammen: 400.000 Euro Spenden von Einzelpersonen bzw. Familien, Firmen, Organisationen, Clubs, Vereinen, Schulen oder aus dem Erlös von oft spontan organisierten Benefiz-Veranstaltungen, Basaren, Spendenaufrufen und -sammlungen und dergleichen. Zusätzlich aus konzentriert organisierten örtlichen Initiativen: 150.000 Euro aus der Solinger-Tageblatt-Aktion „Solingen hilft“, 70.000 Euro aus der von der Verwaltung koordinierten Aktion „Remscheid hilft“ und phantastische 22.000 aus den von der Cronenberger Woche, der Firma Knipex und Wuppertal-Cronenberger Vereinen getragenen Benefizkonzerten. Daher gilt unser intensiver Dank den Spendern, Förderern, Unterstützern in Deutschland, in Europa. Ihnen kommt der „Verdienst der guten Tat“ in vollem Umfang zuteil. Wir als Verein sind Mittler und Akteure, deren Motivation zur unmittelbaren Hilfe durch Idealismus geprägt ist, und hoffentlich immer durch Umsicht fußend auf Erfahrung geleitet bleiben mag. Wenn wir alle die großherzigen Spender und wir als CDH-Akteure unsere Kraft bündeln und konzentrieren, erreichen wir, was manchmal manchem als unmöglich erscheint: man kann im konkreten Einzelfall Menschen (wieder) glücklich, in vielen Fällen sogar für ihr weiteres Leben fit machen. Dies alles bewirkt die Gewissheit: „1 Prozent Hilfe ist mehr als 100 % Mitleid“. Die psychischen Folgen des Tsunamis werden die Opfer ihr Leben lang begleiten. Durch die materielle Hilfe viele Hilfsorganisationen, unter anderem der Ceylon Direkthilfe, konnte individuell und in vielen tausend Fällen Linderung der materiellen Not oder sogar eine vollständige Heilung der wirtschaftlichen Situation erreicht werden. Doch die Hilfe wird noch jahrelang weitergehen müssen; erinnern wir uns, dass auch in Deutschland es unter weitaus günstigeren Bedingungen Jahrzehnte gedauert hat, bis die Folgen des zweiten Weltkrieges beseitigt waren. |
Nach dem Tsunami am 26. Dezember 2004 konnte die CDH mit ihrer srilankischen Partnerorganisation CDO (Ceylon Direct Help Organization) und deren erfahrenen einheimischen Praktikern sofort aktiv werden. Es wurden Notmaßnahmen zum Auffangen mittellos gewordener Familien und Personen organisiert. Das Hilfskonzept, das sich über alle Jahre bewährt hatte, wurde nicht verändert: Konzentration auf wirksame Hilfe für konkret ausgewählte Personen (kein „Gießkannenprinzip“), kleine, überschaubare Einzelprojekte (keine Effekthascherei) und vor allem: Einbettung aller Hilfe und Aktivitäten in die Mentalität, Lebensweise und soziale Verträglichkeit der Betroffenen. Geduld, Verständnis, Fürsorge, Hinwendung, Betreuung, Beistand waren genau so wichtigen Faktoren wie materielle, finanzielle Hilfe direkter und indirekter Art. Die emotionale Komponente hat bei vielen hundert Menschen extrem geholfen, den Schock mit all seinen Folgen zu überwinden. Es wurden der Wille und die Kraft geweckt und verstärkt, die Katastrophe aus eigener Kraft zu überwinden motiviert durch die zuteil werdende Hilfe. Mit geduldigen, oft langwierigen Verhandlungen und wohlüberlegtem Taktieren konnte vermieden werden, dass über das verantwortliche Maß hinaus Gelder für überteuerte Grundstücke und Baumaterialen abflossen, denn logischerweise hatte sich nach der gewaltigen Zerstörungs- und danach einsetzenden Wiederaufbau-Welle die Baukonjunktur in Sri Lanka extrem überhitzt (Preisexplosionen). Auch ist inzwischen ein zentrales Problem gelöst, ob und wie strandnah Häuser wieder errichtet werden dürfen. Bis zum November 2006 wurden 40 Häuser gebaut, jedes (gemäß nationaler Vorschrift) 50 bis 80 qm groß; jedes etwa mit fünf- bis sechstausend Euro gefördert (Bau- und Installationsmaterial). Die Häuser befinden sich in Kahawa/Thelwatte (in der Nähe von Ambalangoda), in Welligama (südlich von Galle) und in Habaraduwa bei Koggala (Orte, die inzwischen auch vielen Deutschen als Feriengebiete bekannt sind). 5 Häuser derzeit im Bau; weitere in der Planung und Projektion. 7 Grundstücke im Wert zwischen 8.000 und 12.000 Euro wurden angekauft. Eine Schule in Matara, die vollständig zerstört wurde, mit 35.000 Euro für die Neubeschaffung von Einrichtung und Lernmittel gefördert. Stromversorgungen neu- und wiederhergestellt im Wert von ca. 22.000 Euro. Etliche hundert Hörgeräte und Brillen als Ersatz für verloren gegangene an- und ausgemessen, hergestellt und übergeben. Werkzeuge und Einrichtungen für Handwerker beschafft im Wert von rund 10.000 Euro. Jeder einzelne Euro ist als Ausgabe nachweisbar und wurde ausschließlich für überwachte Projekte verwendet; es wurde kein Geld anonymisiert und unkontrolliert weitergegeben. |
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Presse, Internet: Hans-Georg Wenke +49 (0)212 2540110 wenke@ceylon- direkthilfe.org |
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