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30x30-ring.jpg (450 Byte) Homepage
 
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EU-Botschafter Mr. Ilkka Uusitalo eröffnet unser Projekt in Bandarawela.

Der 14. Dezember 1999 ist ein Meilenstein in der Geschichte des Central Council of Disabled Persons. Der Botschafter der Europäischen Union, Mr. Ilkka Uusitalo, weiht unser Projekt ein..

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"Wir sind davon überzeugt, dass die positiven Impulse dieses Projektes Nachahmer finden werden."

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Reports & Projekte

30x30-ring.jpg (450 Byte)Sunflower Village
30x30-ring.jpg (450 Byte)Rollstuhlwerkstatt
30x30-ring.jpg (450 Byte)Hausbauprojekt
30x30-ring.jpg (450 Byte)Sprachtherapie
30x30-ring.jpg (450 Byte)Hör- und Sehhilfen
30x30-ring.jpg (450 Byte)"Eye-Camps"
30x30-ring.jpg (450 Byte)"Beratungszentrum"
30x30-ring.jpg (450 Byte)Bilder Therapie...
30x30-ring.jpg (450 Byte)Hilfe vor Ort (neu)
 
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Mehr über dieses Projekt:
30x30-ring.jpg (450 Byte)  Eröffnung
30x30-ring.jpg (450 Byte)  Die Lebensgeschichte des Gründers
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10x10-gelb.jpg (652 Byte) Zügige Abwicklung

Im Februar 1997 hatten wir unseren Antrag auf bei der Europäischen Kommission in Brüssel vorgelegt. Er wurde im November 1997 genehmigt. Der bewilligte Zuschuss beläuft sich auf 135. 000 DM. An Eigenmitteln der Ceylon-Direkthilfe sind  123.000 DM erforderlich.

Für die Rollstuhlfertigung wurde der Ausbau der in einem früheren gemeinsamen Projekt errichteten Gebäude erforderlich, um die Fertigungs- und Lagerräume zu schaffen. Dies war die Hauptaufgabe im Jahre 1998.

1999 galt es dann, parallel zur Entwicklung der ersten Prototypen die benötigten Maschinen und Werkzeuge zu beschaffen und die für den Bau der Rollstühle benötigten Fahrradbauteile in Indien einzukaufen.
Für den Lastwagen zur landesweiten Auslieferung kam der Unterbau aus Japan, während der Aluminium-Kastenaufbau in Sri Lanka gefertigt wurde.

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Mit Spannung

Kopfschmerzen bereitete uns ein Problem, das wir bei der Planung nicht berücksichtigt hatten: Es sind die unvorhersehbaren Stromausfälle, die sich in zunehmendem Maße häufen und nicht selten mehrere Stunden dauern. Ein planvolles Arbeiten und das Einhalten von Lieferfristen wird dann zum Problem. Also - ein Stromerzeuger mit einer Leistung von 75kVA musste her!
Bei einem deutschen Hersteller in Finsterwalde wurden wir fündig. Man konnte uns ein gut erhaltenes stationäres Aggregat für DM 7000,00 anbieten.
Das 1,8 Tonnen schwere Gerät ging im Oktober per Schiff auf die Reise nach Sri Lanka und ist zwischenzeitlich vor Ort installiert.

Neben der Fertigung ist der Aufbau einer Vertriebsorganisation eine der wichtigsten Aufgaben noch in diesem Jahr. Dabei werden Betroffene den Vertrieb übernehmen und damit besser als andere wissen, welche Aufgaben und Lösungen wichtig sind.

 

  10x10-gelb.jpg (652 Byte) Schon zehn Jahre besteht die Zusammenarbeit mit der Selbsthilfeorganisation von Menschen mit körperlichen Behinderungen CCODP (Central Council of Disabled Persons) in Bandarawela. Dieses Projekt ist im Laufe der Zusammenarbeit entwickelt und dann konkretisiert worden. Inhalt des derzeitigen Projekts ist die lokale Fertigung von Rollstühlen.

 

 

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Das neueste, selbstentwickelte Modell "Two in one": Das Vorderrad kann einfach abgebaut werden - es verbleibt ein "normaler" Rollstuhl (z. B. für innen). Der Kurbelantrieb lässt die Benutzer auf den Straßen besser und einfacher vorankommen und macht das Gefährt leichter lenkbar.

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Reports & Projekte

30x30-ring.jpg (450 Byte)Sunflower Village
30x30-ring.jpg (450 Byte)Rollstuhlwerkstatt
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30x30-ring.jpg (450 Byte)"Eye-Camps"
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30x30-ring.jpg (450 Byte)Bilder Therapie...
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30x30-ring.jpg (450 Byte)  Eröffnung
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10x10-gelb.jpg (652 Byte) Brutal überfallen. Und dennoch nicht resigniert. Ein Mann macht anderen Mut:

Ende 1977 wurden auf dem Heimweg von der Universitätsbücherei in Jaffna 6 Studenten brutal von einer Gruppe 30 junger Männer auf Fahrrädern, bewaffnet mit Ketten, Messern und Pistolen, überfallen. Einer der Studenten, Mr. R. S. Marasinghe, wurde mit Fahrradketten ins Gesicht geschlagen, bevor er mit einem Messer in den Rücken gestochen wurde.

Von da an war er gelähmt und saß im Rollstuhl. Als er nach 1 1/2 Jahren aus dem Krankenhaus entlassen wurde, fand er sich schweren Diskriminierungen ausgesetzt: Ausgehend von der Universität, über potentielle Arbeitgeber, bis hin zur allgemeinen Bevölkerung. Auch wollte man ihm einen Transfer auf die Uni in Colombo nicht gewähren. Er setzt sich aber durch, erhielt jedoch nach dem Examen die früher versprochene Arbeitsstelle trotzdem nicht.

Mr. Marasinghe hatte danach verschiedene Arbeitsstellen und versuchte während der ganzen Zeit, eine Wiedergutmachung von der Regierung zu erhalten. Auch beobachtete er in all den Jahren andere behinderte Menschen in seinem Umfeld, die - genau wie er - Diskriminierungen erleiden mußten.

Der Durchbruch kam, als er eine kleine Abfindung von der Regierung erhielt und endlich eine seiner Visionen realisieren konnte.
Er nahm das Geld und gründete mit anderen 14 Behinderten die "Foundation for the Independence of the Disabled" (Stiftung für die Unabhängigkeit von Behinderten).

In den ersten zwei Jahren fanden die Aktivitäten nur im Distrikt von Bandarawela statt. Aber bereits nach vier Jahren erstreckte sich die Mitgliedschaft über weite Teile des Landes, worauf das bestehende Komitee sich entschloß, den Namen der Stiftung zu "The Central Council Of Disabled Persons" - (CCODP) - ( Zentrales Komitee Für Behinderte Personen) zu ändern.

Während das CCODP in den folgenden Jahren immer größer wurde, förderte die Ceylon-Direkthilfe, zusammen mit weiteren Hilfsorganisationen und Botschaften den Bau von Werkstätten, sowie auch deren Ausstattung. Eine neue Produktionslinie und die dafür notwendige Ausbildung von jungen Menschen konnte begonnen werden. Es folgte der Bau einer Unterkunft für die Ausbilder, die Auszubildenden und für Volontäre.

Das "Enterprise Development Programme - EDP" (der wirtschaftliche Geschäftsbetrieb) wurde 1992 gegründet, damit einkommenschaffende Produkte wie Möbel, Rollstühle, handwerkliche Holzarbeiten abgesetzt werden konnten, um langfristig das CCODP und die Behinderten finanziell unabhängig zu machen. Innerhalb dieses Programmes werden behinderte Jugendliche ausgebildet, die nach abgeschlossener Berufsausbildung ein Darlehen vom CCODP erhalten, um selbständig zu werden.

Die Projektfinanzierungen erlaubten auch die Anschaffung von weiteren Maschinen, Gebäuden, die Entwicklung und die Produktion eines "two-in-one-wheelchair" (ein Kombinationsrollstuhl). Der wirtschaftliche Geschäftsbetrieb der oft durch Stromausfall Rückfälle erleben mußte, hat nun von der Ceylon-Direkthilfe einen Generator erhalten, um dieses Problem zu beheben.

1999 entstand im CCODP ein Computer-Training-Centre, in dem behinderte und benachteiligte Jugendliche und Erwachsene ausgebildet werden, damit sie eine bessere Möglichkeit haben, eine Arbeitsstelle zu finden. Viele der Auszubildenden leben in der dafür gebauten Unterkunft.

Das CCODP ist eine Organisation, welche stark vom Glauben geprägt ist, daß eine Behinderung "nur" auf einen befristeten Zeitraum beschränkt ist, und die/der Behinderte ein relativ normales Leben leben kann. Auch kann die/der Behinderte mit viel Entschlossenheit und harter Arbeit an sich selbst einen wichtigen Beitrag zur Gesellschaft leisten. Das hat Mr. Marasinghe während der letzten 23 Jahre, seit dem schicksalhaften Abend in Jaffna, in seinem wie im Leben vieler anderer verkörpert.

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10x10-gelb.jpg (652 Byte) Die Geschichte von
Mr. R. S. Marasinghe
Gründer und Leiter des CCODP
in Bandarawela, Sri Lanka

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"Dieser Mann hat durch sein vorbildhaftes Verhalten vielen Schicksalsgefährten Lebensmut gegeben."