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 Eyecamps
Sehbehinderte, die sich keine Brille leisten können, werden
temporär durch Aktionen der Ceylon-Direkthilfe versorgt. Bedürftige aus einem Dorf oder
Einzugsgebiet erhalten in einer von den Mitarbeitern in unserem Projekt gut vorbereiteten
Aktion die jeweils bestpassende Gebrauchtbrille aus unserer Brillensammlung hier in
Deutschland.
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"Auf die Menschen
zugehen, sie ermutigen, sich einer Therapie zu unterziehen: diese Form des Angebotes zur
Hilfe praktizieren wir seit Jahren in den Aktionen zur Untersuchung und Versorgung der
Hör- und Sehbehinderungen." |
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Viele Menschen - vor allem ältere - haben weder Geld
noch durch Krankheit oder abgelegene Lage ihrer Wohnung die Möglichkeit, einen Augenarzt
aufzusuchen. Auch wenn sie in diesen Fällen nicht immer die optisch nach unseren
Verhältnissen und Maßstäben individualisierte Brille erhalten, so ist jede in etwa
passende Glasstärke jedoch eine enorme Erleichterung, die Freude bringt. Sie als
Brillenträger wissen es am besten, wie sehr man auf dieses "Nasenfahrrad"
angewiesen ist und wie schlecht man sich fühlt, wenn es einmal nicht zur Hand ist.
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info@ceylon-direkthilfe.org

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Sunflower Village mit den "eye-camps" ins Land geht, "über die Dörfer
fährt", sind diese Untersuchungen örtlich längst angekündigt und finden
meist in Verbindung mit einer Schule statt. Doch auch Erwachsenen wird
ebenso geholfen wie Kindern und Jugendlichen.
Für die Menschen ist dies ein emotional bewegender Moment, im wahrsten Sinne
des Wortes ein Festtag – und es entspricht Sitte und Tradition, sich dafür
"in Schale zu werfen", den schönsten Sari anzuziehen. Aus Respekt vor der
Hilfe, die man empfängt. |
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Jeder, der zum ersten Mal eine Brille
bekommt, weiß, wie spannend der Moment ist, plötzlich wieder besser sehen zu
können. Und so ist verständlich, dass dieser Junge noch zwischen ein wenig
Angst und Unglaube und gespannte Erwartung zum ersten Mal durch seine neue
Brille schaut. |
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Auch diese Schulmädchen haben
ihre blütenweiße Schuluniform angezogen (Schuluniformen sind auf Sri Lanka
üblich, ein Überbleibsel der englischen Kolonialzeit). Gespannt verfolgen
sie, wie die Untersuchung abläuft. "Weit draußen", fern von Städten, gibt es
keine Optiker, die einem bei Sehstörungen helfen könnten. Und die Fahrt in
die Stadt ist für manche Familien unerschwinglich. Geschweige denn eine
Brille bezahlbar. |
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