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20.000 -
Das schafft doch keiner !
Wirklich nicht ?
Gerda Nutz (2. v. l.) ist eine "ganz normale Frau" aus Waterdingen am
Bodensee. Am Ende Ihres Berufslebens - sie war unter anderem auch in der
Gastronomie tätig - suchte sie nach einem erfüllenden Lebensinhalt. Und
tat etwas, was jeder tun könnte. Sie sammelte ein, zwei, drei gebrauchte
Brillen ...
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«Wer
sich kleine Ziele setzt, kann große verwirklichen. Umgekehrt endet es
meistens in der Enttäuschung.»
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Der
erste Schritt erfordert Phantasie. Dann ging alles wie von selbst.
Gerda
Nutz wusste, dass man im Rahmen der CDH-Projekte viele Brillengestelle
brauchte. Sie tat das Naheliegendste und fragte Optiker am Ort und in der
Umgebung, ob sie nicht ein paar Gestelle übrig hätten und erzählte von den Aktivitäten
der Ceylon-Drirekthilfe. Die Antwort verblüffte sie, besser gesagt, was
sie dann erlebte: eine ganze Flut von Brillen, taschenweise, konnte sie
nach Hause tragen. Logisch, dass dies Mut gab, weiter zu fragen und andere
Menschen von der Idee zu überzeugen.
Ein typisches Beispiel
für viele Aktivitäten von Menschen, der CDH konkret zu helfen und damit
Menschen beizustehen, die nicht das Glück haben, auf der Sonnenseite des
Lebens geboren worden zu sein.
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Mehrere Frauen aus Watterdingen haben, angeregt durch Marita Meßmer (mitte),
innerhalb der katholischen Kirchengemeinde ein Jahr lang Geld gesammelt und
es der CDH als Spende zur Verfügung gestellt. Unter ihnen war Gerda Nutz -
und sie ließ der Gedanke nicht mehr los, dass Hilfe eigentlich ganz privat
und "nebenbei" zu organisieren sein müsste. Dass daraus eine Lawine wurde,
konnte sie nicht ahnen.
Hinweise für Optiker und
alle, die es Gerda Nutz nachmachen wollen:
Wir können sowohl neue wie
auch gebrauchte Gestelle - mit und ohne Gläser - verwenden. Die
fachlich geschulten Optiker in Sunflower Village wissen genau damit
umzugehen und verwenden jede Brille, jedes Glas, jedes Gestell sach- und
fachgerecht. Keiner, der von dieser Hilfe in Ceylon profitiert, wird auf
"modische Trends" achten. Also genieren Sie sich keineswegs, auch "ältere"
Modelle zu sammeln. Es lohnt sich in jedem Fall.
Wenn Sie Brillen uns zukommen
lassen wollen, haben wir nur die eine Bitte, dass Sie diese in einem festen
Karton zusenden. Sie brauchen weder einzeln zu verpacken noch besondere
Ordnungen einzuhalten. Wir sortieren alles nach den Organisationsformen des
Projektes selbst.
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