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Homepage |
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 Die Realisierung von Sunflower Village ist das Ergebnis vieler Kooperation
und fortwährender Beharrlichkeit
Die Grundidee: Zusammenfassung
der für die Rehabilitation körperlich Behinderter notwendigen Einrichtungen an einem
Ort.
Diagnose und Therapie arbeiten
Hand in Hand, den Betroffenen bleiben ,Irrfahrten' zwischen einzelnen Institutionen
erspart.
Betreuung, Unterkunft, Schule,
Ausbildung und Werkstätten ergänzen die Förderung der Selbständigkeit und Hilfe zur
Selbsthilfe.
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"Sunflower Village ist ein Zuhause, welches die Geborgenheit
gibt, die eigene Kraft und den eigenen Lebenswillen zu entwickeln und an andere
weiterzugeben." |
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Sunflower Village
Das Prinzip |
Die Realisierung |
Volontariate |
Bilderalbum... |
Schulfest... |
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In Kürze:
Sunflower Village wurde von der
Ceylon-Direkthilfe und vielen Freunden und Helfern in der Zeit von 1987 bis
1991 geplant und in den Jahren 1992 bis 1994 realisiert. Das 20.000 qm große
Gelände stellte die Regierung Sri Lankas zur Verfügung. An der
CoFinanzierung beteiligte sich neben den Spendern der Ceylon-Direkthilfe
e.V. die Europäische Kommission mit 50%. Sunflower Village ist ein Zentrum
zur Rehabilitation und Integration von jungen Menschen mit körperlichen
Behinderungen. CDH-Spender tragen in hohem Maße zur Finanzierung der
Betriebskosten bei. Ihnen gilt unser Dank!
Aus Deutschland bzw.
Europa: Sachverstand, Organisation, Geld.
In Sri Lanka: großzügige Unterstützung, persönlicher Einsatz,
vielfaches Entgegenkommen, Leistungswillen
Der Strukturplan stammt von Prof. Peter Schuck, München. Die Baupläne und
die lokale Realisation lag in den Händes eines ceylonesischen Architekten, Navin
Gooneratne und lokaler Baufirmen. Das Geld stammt aus den Spenden an die
Ceylon-Direkthilfe und aus Fördermitteln der Europäischen Kommission in Brüssel. Das
Baugelände stellte die Regierung Sri Lankas unentgeltlich zur Verfügung.


« Wenn es so
etwas wie "der glücklichste Tag" im Leben gibt, dann ist die Einweihung von
Sunflower Village für mich auf bestem Kandidatenplatz. Jahrelang haben wir
diese Idee gehabt, immer sie für realistisch gehalten. So viele
Schwierigkeiten mussten überwunden werden, dass das Projekt zuweilen
gefährdet schien. Doch wir haben daran geglaubt, dass es ein gutes Ende
nimmt. Und wir sind froh, dass sich unser Optimismus bewahrheitet hat. Zu
verdanken ist es aufgeschlossenen und tatkräftigen Menschen, die sich von
den Plänen begeistern ließen und die über alle Maßen geholfen und die
Realisierung ermöglicht haben. Auch wenn ich die Ehre hatte, die Einweihung
vorzunehmen: dies ist das Werk Vieler. Ihnen gebührt Dank, ihnen zolle ich
Respekt.»
Carl-Heinz Beier
Sunflower
Village ist offiziell vom ceylonesischen Parlament als gemeinnützige
Organisation und Einrichtung anerkannt und kann sich in diesem Status nach
den Erfordernissen der satzungsgemäßen Arbeit weiterentwickeln. Zugleich ist
diese Anerkennung eine Art "Spendenschutz": Wer Gelder für diese Arbeit
spendet, darf erwarten, dass sie über Jahre fortgeführt wird und somit nicht
umsonst gewesen ist.
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Therapeutische Betreuung
Im Mittelpunkt der medizinischen Betreuung stehen therapeutische Aktivitäten
der Bereiche Orthopädie, Physiotherapie, Audiometrie (für Hörbehinderte) und der
Optik,.
Die zentrumseigene
Orthopädiewerkstatt, geleitete von einem
ceylonesischen Fachmann, versorgt die Bewohner und ambulante Patienten mit allen
notwendigen Prothesen und Hilfsmitteln.
Krankengengymnastische Begleitung der Rehabilitierung der
körperlichen Behinderungen trainiert den funktionsgerechten Gebrauch der geschädigten
Gliedmaßen oder hilft, fehlende Funktionen und Glieder durch andere Bewegungsabläufe zu
kompensieren. Dies erfolgt in individuellen Trainingsmaßnahmen und in Gruppentherapien.
Eltern können für kurze Zeit mit behinderten Kindern in das
Heim kommen, um zu lernen, zu Hause die Kinder fortan optimiert betreuen zu können.
Viele Bewohner des Zentrums können wieder nach Hause
zurückkehren, weil sie im Rahmen ihrer Behinderung "geheilt" wurden.
Werkstätten und Berufsausbildung
Berufsvorbereitende Lehrgänge oder Berufsausbildung
in handwerklichen sowie anderen Berufen - zum Beispiel Computertraining - ermöglicht
Behinderten, anschließend in ihrer häuslichen Umgebung den Lebensunterhalt zu verdienen.
Gleichzeitig sind die Werkstätten Produktions- und
Versorgungseinheiten. Sie erwirtschaften wesentliche Teile der Betriebskosten durch den
Verkauf ihrer Leistungen, zum Beispiel Kleinmöbel und Holzspielzeug, Grußkarten und
andere Siebdrucke, "Knuddeltiere" als Kinderspielzeug in der Textilabteilung.
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Wohnheim
Für die Zeit ihrer Therapie oder Ausbildung können hier bis zu 100
überwiegend junge Menschen wohnen.
Es sind vor allem zunächst Kinder, die in ihren
Heimatdörfern aufgrund ihrer Behinderung nicht die Chancen haben, öffentliche Schulen zu
besuchen. Sunflower Village ermöglicht durch eigene Schulbusse den Besuch einer normalen
Schule, deren behindertengerechte Ausstattung auch vom Projekt finanziert wird.
Der Heimteil ist mit einer Montessori-Vorschule, einer
Bibliothek, einer Klasse für Schularbeit, einer Wäscherei (die auch Leistungen
vermarktet) und natürlich Küche, Speisesaal und einer vielfach nutzbaren
Veranstaltungshalle ausgestattet.
Wichtig sind auch die vielen Gruppen zur musischen und
künstlerischen Anregung oder Ausbildung, da für viele Menschen mit Behinderung über
Musik und Bewegung Selbstvertrauen in den eigenen Körper vermittelt werden kann.
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