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" Sunflower Village ist Funpower Village"

Sunflower Village ist die Zusammenfassung der bisherigen Aktivitäten der Ceylon-Direkthilfe in einem Zentrum, um die Hilfe für Behinderte und Kriegsopfer so wirkungsvoll wie möglich zu gestalten. Kinder, die mit körperlichen Mißbildungen oder Behinderungen geboren wurden, Opfer von Unfällen oder dem schrecklichen Bürgerkrieg wurden, gehen zur Schule, lernen Berufe und werden nicht selten selbst Ausbilder und Helfer für andere, die ähnliche Schicksale haben.

 

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Was für alle, die daran mitwirken und integriert sind, das wirklich wunderbare ist: Hier sind die kindliche Fröhlichkeit, der Lebens- und oft Überlebensmut vieler Menschen mit Behinderungen und die Liebe zur Gemeinschaft auf eine Art und Weise zu erleben, die allen, die Trost, Hoffnung, Hilfe und Zuspruch brauchen, wieder Mut geben, sich oder den Kampf gegen Leiden und Schmerzen nicht aufzugeben.

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Sunflower Village

30x30-ring.jpg (450 Byte) Das Prinzip
30x30-ring.jpg (450 Byte) Die Realisierung
30x30-ring.jpg (450 Byte) Volontariate
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30x30-ring.jpg (450 Byte) Schulfest...

 

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Helf' ich Dir,
helf' ich mir.

Die Idee von der Hilfe zur Selbsthilfe tritt in Sunflower Village nicht nur den täglichen Beweis der Richtigkeit an, sondern setzt einen positiven Akzent: Menschen mit Behinderungen lernen Berufe, in denen und durch die sie anderen Menschen, die krank, körperbehindert oder gesundheitlich schwer beeinträchtigt sind, helfen können.

Das erklärte Ziel der schulischen, therapeutischen und berufsbezogenen Aktivitäten in Sunflower Village ist, Menschen die Möglichkeit zu bieten, in Würde und mit der Chance zur Selbständigkeit weiterzuleben, sich - so weit es geht - von der Abhängigkeit von anderen zu befreien und mit Mut und Zuversicht für sich das Beste aus dem zu machen, zu dem sie eingedenk ihrer Handicaps willens und fähig sind.

 
           

Nach der Tsunami-Katastrophe entschied die Stadt Solingen, konzentriert durch etablierte Hilfsorganisationen mit Solingen-Bezug zu helfen. Sein Brief an die Mitarbeiter der Stadtverwaltung und ihrer verbundenen Gesellschaften:

    Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

eine unvorstellbare Naturkatastrophe mit unermesslichem Leid hat die Menschen in Asien getroffen.
Jeden Tag erreichen uns aufs Neue erschütternde Nachrichten und Bilder, die für uns auch Anlass sein sollten, das rechte Maß bei der Beurteilung unserer Situation und der dagegen geringen Alltagssorgen und -nöte zu finden.
Beeindruckt hat mich - bei allem Entsetzen über das Geschehene - die Schnelligkeit und Entschlossenheit, mit der viele Menschen überall auf der Welt reagiert haben. Dies ist ein wunderbares Signal der Verantwortung aller für die gesamte Menschheit und die Zukunft in einem guten Miteinander.
All denjenigen unter Ihnen, die schon bisher und zum Teil im alten Jahr dabei mitgeholfen haben, danke ich sehr herzlich.
Nunmehr geht es darum, neben der geleisteten Soforthilfe das Weiterleben der Überlebenden zu sichern. Dazu bedarf es keines Wettlaufs der Ankündigungen aus kurzfristigem politischen Kalkül, sondern wirksamer Hilfe durch verlässliche Partner.
Diese haben sich unter dem Dach der vom Verlag B. Boll initiierten Aktion "Solingen hilft Sri Lanka" gefunden. Dabei geht es um konkrete Projekte, getragen durch drei Hilfsorganisationen, die enge Verbindungen zu Solingen haben:

Ceylon-Direkt e.V.
Aktion Friedensdorf e.V.
und Universal Society for Peace and Love.

Die Stadt Solingen unterstützt diese Aktion nicht nur ideell, sondern wird sich - trotz der bekanntermaßen schwierigen Haushaltslage - auch finanziell beteiligen. Gemeinsam mit unseren Gesellschaften und Betrieben werden wir mit einer namhaften Summe Projekte des Wiederaufbaus unterstützen.

In der Anlage zu diesem Anschreiben finden Sie eine genauere Beschreibung der drei Projekte mit den jeweiligen Spendenkonten. Das Solinger Tageblatt hat angekündigt, in Zukunft regelmäßig über den Fortschritt der Projekte und damit über die Verwendung der Solinger Spendengelder zu berichten. Wir sind sicher, mit dieser "konzertierten Aktion" die richtige Entscheidung getroffen zu haben.


Ihr

Franz Haug
Oberbürgermeister
 
           
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