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Medien sind der Schlüssel

Alles, was mit Kommunikation und Medien, mit Information und Informatik (IT), mit Print und Publishing, mit Internet und Programmierung zusammenhängt, ist prinzipiell zukunfts-orientiert. Im Rahmen der Berufsvorbereitung oder des Berufstrainings vor allem für junge Menschen mit körperlichen Behinderungen, streben wir an, ein Medienzentrum aufzubauen, dass intelligenten und interessierten jungen Leuten den Einstieg und die Etablierung in diesem Metier ermöglicht. Wir rufen ausdrücklich die Medienindustrie in Deutschland und Europa auf, sich diesem Projekt zuzuwenden. Denn Partnerländer, mit denen man in Zukunft "im Geschäft" bleiben oder in Geschäftsbeziehungen treten will, brauchen vor allem qualifizierte Berufspersonen, die von der Materie viel verstehen.

 

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" Knowhow ist das Kapital,
   um Zukunft zu gestalten. "

the global village Die Welt ist ökonomisch so verknüpft, dass kein Land, ob "arm" oder "reich", "Industriestaat" oder "Schwellenland" nicht mit jedem anderen in unmittelbarem Wettbewerb stände. Wer als Nation und Volk, als Staat und Gesellschaft eine fundierte Zukunft haben will, braucht in Zukunft vor allem eins: Know-how, das sich vermarkten, zu Produkten, zu Diensten, zu Geld machen lässt. Bodenschätze und Landwirtschaft sind wichtig, aber nicht mehr primär. Dienstleistungen und Sekundärindustrien, wie Tourismus, tragen zum Bruttosozialprodukt unter Umständen maßgeblich bei, sind aber selten ein stabiler Faktor.

Kein Widerspruch, sondern Strategie Auch wenn wir auf der einen Seite immer wieder betonen, unsere Hilfe insgesamt den Sitten, Gepflogenheiten und Traditionen des Landes anzupassen, ist es andererseits auch unser Ziel, neue Impulse zu geben und Neues anzuregen.
 

           

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Bereits installiertes IT-Trainingscenter (bescheidenen Ausmaßes) in Sunflower Village, dem CDH-Dorf mit dem Anspruch, junge Menschen mit körperlichen Behinderungen so zu schulen und zu trainieren, dass sie ein selbstbestimmtes Leben führen können. Sunflower Village ist übrigens günstig zur Hauptstadt Colombo gelegen; zwar ländlich, aber nur ca. 18 km entfernt.

   
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10x10-gelb.jpg (652 Byte) Wir fangen nicht bei Null an.
Eine sinnvolle Infrastruktur ist bereits vorhanden.

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In Sunflower Village werden junge Menschen mit körperlichen Behinderungen schulisch und medizinisch betreut und ausgebildet. Ihre Intelligenz entspricht summa summarum mindestens dem "normalen Durchschnitt". Doch da viele von ihnen gelernt haben, sich intensiv gegen die Widerstände durchzusetzen, die sich durch die körperlichen Missstände ergeben, haben viele der Kinder und Jugendlichen einen besonderen Ehrgeiz, ein wesentlich höheres Durchhaltevermögen und eine unglaubliche, starke Motivation, zu lernen und weiterzukommen. Sie sind prädestiniert für "mentale Berufe", so wie sie in der gesamten Medien-, Informations- und Kommunikationstechnologie heute gefordert und üblich sind.

Stellt man Ihnen die entsprechenden Mittel zum Lernen, Trainieren, für den Sprung in eine selbständige Existenz bereit, finanziert man Lehrer, die mit Geduld und tiefem Sachverstand die Lernenden voran- und weiterbringen, dann sind die besten Voraussetzungen gegeben, dass diese Kinder entgegen erstem Anschein ihr Leben selbst meistern können, vollständig oder mindestens in weiten Teilen.

Zugleich dienen sie dem Land und seiner Entwicklung. Sie tragen dazu bei, dass sich Industrie und die Gesamtstruktur des Landes verbessern können. Denn die Zeiten, in denen "Kolonialländer" durch den ausbeuterischen Export von Pflanzen und Früchten, Fischen oder Bodenschätzen leben können, ist vorbei. Wirtschaftlich selbständig bleiben zu können heißt heute, einem vehementen globalen Wettbewerb gewachsen zu sein. Anschluss an die technisch-funktionelle Entwicklung der Welt ist der einzige Weg für bislang "arme" Länder, sich Schritt für Schritt aus der Abhängigkeit zu befreien.

Uns als "reichen Ländern", "Geberländern" bleibt nur eine Alternative: auf immer und ewig zahlen, solange wir selbst haben, oder Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten und damit in Zukunft zugleich auf Handelspartner hoffen zu dürfen.

Die Investition in die berufliche Qualifizierung junger Menschen in Ländern wie Sri Lanka ist daher einerseits praktizierte Humanität, es ist aber auch legitime Ökologie: eine Investition, die sich eines Tages rechnen wird.

 


Für Menschen in Medienberufen gibt es kaum noch Grenzen, wie sie früher üblich und hinderlich waren: Entfernungen, Zeitunterschiede, Transportwege. Die Digitalisierung samt Internet, Kommunikationstechnologie und alles was dazugehört, hat die Welt neu gestaltet. Wenn es jetzt gelingt, junge Menschen aus verschiedenen Kulturen, mit unterschiedlichem Background und sicherlich konkurrierenden Zielen auch in den früheren "Entwicklungsländern", oft so genannten Drittländern, Schwellenländern in diese rasante Entwicklung einzubeziehen, fallen weitere Grenzen. Es kann allen nur nützlich sein und helfen, Aggressionen zu vermeiden, die zum Schluss nur Unheil anrichten. Daher die Idee, der Armut mit modernster Technologie zu begegnen.

Hans-Georg Wenke
Dipl.-Ing. für Druckereitechnik
Consultant & Chefredakteur

 

Medientechnologie hat langfristig noch einen Vorteil, dessen Modernität gar nicht oft und intensiv genug betont werden kann: Ökologie, Nachhaltigkeit. Medien moderner Methodik sind ein wesentlicher Faktor, Produktionsprozesse im Sinne der Nachhaltigkeit zu verbessern. Sie schonen Ressourcen und tragen dazu bei, dass weniger Energie, Rohstoffe und Schadstoffe zum Einsatz kommen. Ein Aspekt, der in einer Welt, die nicht unendlich ist, von Jahr zu Jahr dramatisch an Bedeutung gewinnt.

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Die Medientechnologie hat bereits geschafft, was in vielen anderen Bereichen noch erreicht werden sollte: sie ist eine globale, weltweit identische Industrie mit synchronisierten, zueinander passenden Workflows, Resultaten, Normen und Verfahren. Daher ist es leicht, Knowhow und Produktionstechnik zu transferieren.

   
     
 

 

 

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Kontakte und weitere Infos:
Hans-Georg Wenke
Fon +49(0)212 - 2540110
wenke@wenke.net
www.druckmarkt-schweiz.ch

 

 

Für Firmen: Zur Frage, ob man sich da "die eigene Konkurrenz züchtet"?

Eindeutige Antwort: Nein. Denn
erstens werden diese jungen Menschen weit überwiegend für Aufgaben im eigenen Land, Sri Lanka arbeiten;
zweitens geht es vornehmlich um Ausbildung, Training, erste berufliche Schritte, Vorbereitung einer eventuellen späteren Selbständigkeit;
und drittens ist die Globalisierung ja auch in wirtschaftlicher Hinsicht nicht ein Nachteil, sondern eine gute Gelegenheit, Partner und Kunden zu finden und mit ihnen zu kooperieren.

 

Und auch zur Frage, "wie alt" denn die Technologie sein darf, die man benötigt.

Auch hier ist die Antwort sehr eindeutig: benötigt wird die Technologie von morgen. Denn wir reden über die berufliche Zukunft junger Menschen und ihre Möglichkeiten, sich eine Lebensexistenz aufzubauen, nicht über Beschäftigungstherapie.

Nebenbei: Digitaldruck plus Internet, diese Kombination wäre genau das Richtige.

 

Wenn Sie diese Idee unterstützen wollen

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Geldspenden sind nun einmal das "Normale" für eine aktive Hilfsorganisation. Mit Geld lassen sich Projekte sach- und fachgerecht auf die Beine stellen und wird langfristig der größte Nutzen erzielt.

Auch für solche Ausbildungs-Vorhaben gilt: Keine Spende ist zu gering. Jeder einzelne Euro nützt. Und wer gibt, egal welchen Betrag, hat mehr getan als die meisten anderen. Sie kennen unser Motto, wir haben es nicht ohne Grund gewählt: "1 % Hilfe ist mehr als 100 % Mitleid". Und 1 Euro ist nicht nur symbolisch 100 Cent mehr als kein Euro.

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Sachspenden sind angebracht bei speziellen Geräten, die im Land über die normalen und insofern auch wirtschaftlich sinnvollen Beschaffungswege nicht erhältlich sind. Bei Equipment sind immer zwei tückische Klippen zu umschiffen: einerseits kann der Einfuhrzoll bzw. der Transport und die Installation gehörig "ins Kontor schlagen" und zum zweiten müssen Wartung, Pflege, Ersatzteile, Materialbeschaffung usw. geregelt sein. Auch das kann (muss nicht) zu hohen Kosten führen oder den Einsatz und Nutzen von Aggregaten, Maschinen, Systemen beeinträchtigen.

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Personeller / persönlicher Support zum Beispiel für Training, Einweisung, Betreuung ist vor allem auf Spezialgebieten sehr sinnvoll. Ist jedoch nur Personen zumutbar, die bereits über professionelle Erfahrungen auf diesem Gebiet verfügen und möglichst mit der asiatischen Mentalität vertraut sind. Die unterschiedlichen Auffassungen von Pünktlichkeit und Organisation, um zwei Beispiele zu nennen, differieren sehr stark, milde gesagt. Das heißt nicht, dass Fleiß und Ausdauer wieder alles kompensieren können. Aber auch die Art zu denken, die Wertigkeit von Prioritäten ist für Europäer eine Herausforderung, die an alte Selbstkasteiungs-Rituale erinnern könnte. Dennoch eine Herausforderung für alle Menschen, die bereit sind, selbst intensiv zu lernen, indem sie andere lehren.

     

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