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Medien sind der Schlüssel
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the global village Die Welt ist ökonomisch so verknüpft, dass kein Land, ob "arm" oder "reich", "Industriestaat" oder "Schwellenland" nicht mit jedem anderen in unmittelbarem Wettbewerb stände. Wer als Nation und Volk, als Staat und Gesellschaft eine fundierte Zukunft haben will, braucht in Zukunft vor allem eins: Know-how, das sich vermarkten, zu Produkten, zu Diensten, zu Geld machen lässt. Bodenschätze und Landwirtschaft sind wichtig, aber nicht mehr primär. Dienstleistungen und Sekundärindustrien, wie Tourismus, tragen zum Bruttosozialprodukt unter Umständen maßgeblich bei, sind aber selten ein stabiler Faktor. Kein Widerspruch,
sondern Strategie Auch wenn wir auf der einen
Seite immer wieder betonen, unsere Hilfe insgesamt den Sitten,
Gepflogenheiten und Traditionen des Landes anzupassen, ist es andererseits
auch unser Ziel, neue Impulse zu geben und Neues anzuregen. |
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Bereits installiertes IT-Trainingscenter (bescheidenen Ausmaßes) in Sunflower Village, dem CDH-Dorf mit dem Anspruch, junge Menschen mit körperlichen Behinderungen so zu schulen und zu trainieren, dass sie ein selbstbestimmtes Leben führen können. Sunflower Village ist übrigens günstig zur Hauptstadt Colombo gelegen; zwar ländlich, aber nur ca. 18 km entfernt. |
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In Sunflower Village werden junge Menschen mit körperlichen Behinderungen schulisch und medizinisch betreut und ausgebildet. Ihre Intelligenz entspricht summa summarum mindestens dem "normalen Durchschnitt". Doch da viele von ihnen gelernt haben, sich intensiv gegen die Widerstände durchzusetzen, die sich durch die körperlichen Missstände ergeben, haben viele der Kinder und Jugendlichen einen besonderen Ehrgeiz, ein wesentlich höheres Durchhaltevermögen und eine unglaubliche, starke Motivation, zu lernen und weiterzukommen. Sie sind prädestiniert für "mentale Berufe", so wie sie in der gesamten Medien-, Informations- und Kommunikationstechnologie heute gefordert und üblich sind. Stellt man Ihnen die entsprechenden Mittel zum Lernen, Trainieren, für den Sprung in eine selbständige Existenz bereit, finanziert man Lehrer, die mit Geduld und tiefem Sachverstand die Lernenden voran- und weiterbringen, dann sind die besten Voraussetzungen gegeben, dass diese Kinder entgegen erstem Anschein ihr Leben selbst meistern können, vollständig oder mindestens in weiten Teilen. Zugleich dienen sie dem Land und seiner Entwicklung. Sie tragen dazu bei, dass sich Industrie und die Gesamtstruktur des Landes verbessern können. Denn die Zeiten, in denen "Kolonialländer" durch den ausbeuterischen Export von Pflanzen und Früchten, Fischen oder Bodenschätzen leben können, ist vorbei. Wirtschaftlich selbständig bleiben zu können heißt heute, einem vehementen globalen Wettbewerb gewachsen zu sein. Anschluss an die technisch-funktionelle Entwicklung der Welt ist der einzige Weg für bislang "arme" Länder, sich Schritt für Schritt aus der Abhängigkeit zu befreien. Uns als "reichen Ländern", "Geberländern" bleibt nur eine Alternative: auf immer und ewig zahlen, solange wir selbst haben, oder Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten und damit in Zukunft zugleich auf Handelspartner hoffen zu dürfen. Die Investition in die berufliche Qualifizierung junger Menschen in Ländern wie Sri Lanka ist daher einerseits praktizierte Humanität, es ist aber auch legitime Ökologie: eine Investition, die sich eines Tages rechnen wird. |
Hans-Georg Wenke
Medientechnologie hat langfristig noch einen Vorteil, dessen Modernität gar nicht oft und intensiv genug betont werden kann: Ökologie, Nachhaltigkeit. Medien moderner Methodik sind ein wesentlicher Faktor, Produktionsprozesse im Sinne der Nachhaltigkeit zu verbessern. Sie schonen Ressourcen und tragen dazu bei, dass weniger Energie, Rohstoffe und Schadstoffe zum Einsatz kommen. Ein Aspekt, der in einer Welt, die nicht unendlich ist, von Jahr zu Jahr dramatisch an Bedeutung gewinnt.
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Die Medientechnologie hat bereits geschafft, was in vielen anderen Bereichen noch erreicht werden sollte: sie ist eine globale, weltweit identische Industrie mit synchronisierten, zueinander passenden Workflows, Resultaten, Normen und Verfahren. Daher ist es leicht, Knowhow und Produktionstechnik zu transferieren. |
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Für Firmen: Zur Frage, ob man sich da "die eigene Konkurrenz züchtet"?
Eindeutige Antwort:
Nein. Denn
Und auch zur Frage, "wie alt" denn die Technologie sein darf, die man benötigt. Auch hier ist die Antwort sehr eindeutig: benötigt wird die Technologie von morgen. Denn wir reden über die berufliche Zukunft junger Menschen und ihre Möglichkeiten, sich eine Lebensexistenz aufzubauen, nicht über Beschäftigungstherapie. Nebenbei: Digitaldruck plus Internet, diese Kombination wäre genau das Richtige. |
Wenn Sie diese Idee unterstützen wollen
Auch für solche Ausbildungs-Vorhaben gilt: Keine Spende ist zu gering. Jeder einzelne Euro nützt. Und wer gibt, egal welchen Betrag, hat mehr getan als die meisten anderen. Sie kennen unser Motto, wir haben es nicht ohne Grund gewählt: "1 % Hilfe ist mehr als 100 % Mitleid". Und 1 Euro ist nicht nur symbolisch 100 Cent mehr als kein Euro.
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